Dieser Tage wirft Conti ein Spotlight auf das Jubiläum „111 Jahre General Tire - Amerikanische Reifentradition seit 1915". Die Marke General Tire ist tief in der nordamerikanischen Automobilgeschichte verwurzelt. Mit seinen „General Balloon Jumbos" prägte der US-Hersteller bereits seit den 1920er-Jahren die Entwicklung der Reifentechnik mit. Es folgte die internationale Expansion und Erstausrüstungsaufträge namhafter Fahrzeughersteller. Ende der 1950er-Jahre setzte General Tire mit der Eröffnung der damals größten Reifenteststrecke der Welt im texanischen Uvalde eine wichtige Wegmarke in der Geschichte der Reifenindustrie.
Am 29. September 1915 gründeten William O’Neil und Winfred Fouse im US-amerikanischen Akron/Ohio die General Tire and Rubber Company. Die Wahrnehmung in der heutigen Zeit als „reine" Marke für robuste Gummis im Offroad- und Pick-up-Bereich wird der Bedeutung nur unzureichend gerecht. Von einem Reifenhersteller hatte sich General Tire über die Jahrzehnte zu einem Mischkonzern verwandelt, mit Aktivitäten auch in der Raum- und Luftfahrt sowie im Rundfunkgeschäft. 1987 beschloss die GenCorp, Inc. sich auf das Rüstungsgeschäft zu konzentrieren und die Reifensparte für damals über 600 Millionen US-Dollar an Continental zu veräußern. Diese strategische Akquisition von Conti zielte auf die stärkere Internationalisierung, denn damit verfügte der Hannoveraner Reifenhersteller über ein globales Netzwerk an Produktions- und Vertriebsstandorten. Und auch für die Marke General öffneten sich neue Märkte als Teil des Continental-Portfolios.
Mit dem Grabber AT3 Plus platziert Conti nun die nächste Generation ihres All-Terrain-Reifens im Markt. Der AT3 Plus folgt auf den Grabber AT3 und ist für den Wechsel zwischen Asphalt und Gelände ausgelegt. Er ergänzt ein Portfolio, das vom Straßenreifen Grabber GT Plus über den Ganzjahresreifen Grabber Cross A/S und den Winterreifen Snow Grabber Plus bis zum geländeorientierten Grabber X3 reicht. Die Grabber-Serie soll das Leistungsversprechen und das amerikanische Erbe im Conti-Konzern weiterführen.