Einer aktuellen Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zufolge stocken nur 15 Prozent der befragten Betriebe in 2025 ihre Ausbildungsplätze auf. „Unsere Maschinen sind hochmodern und erfordern spezielles Know-how. Wer sie schon in der Ausbildung kennengelernt hat, ist später schneller eingearbeitet. Deshalb setzen wir auf eigene Nachwuchskräfte – das stärkt unseren Standort langfristig“, erklärt Personalleiterin Heike Notzon. Michelin bildet im jüngsten Jahrgang 13 Elektroniker*innen für Betriebstechnik, acht Industriemechaniker*innen, einen IT-Systemelektroniker sowie erstmals einen Fachinformatiker aus.
Die Ausbildung startete für die neuen Azubis mit einer fünftägigen Workshop-Reise nach Bad Bergzabern. „Fachwissen allein reicht nicht. Teamgeist, Kommunikation und Eigenverantwortung sind im Arbeitsalltag ebenso entscheidend“, so Igor Kauz, Leiter der technischen Ausbildung. In interaktiven Einheiten trainierte der Nchwuchs Präsentationstechniken, reflektierte Stärken und übte Szenen der "konstruktiven Zusammenarbeit". Ergänzend dazu wurde die Unternehmenskultur vermittelt, insbesondere zu Arbeitssicherheit, Qualität, Umweltschutz und Vielfalt.
Seit 1970 bildet Michelin am Standort Bad Kreuznach aus. In der Regel starteten hier bisher etwa 15 junge Menschen jährlich ihre Laufbahn – in diesem jahr sind es 23. Aktuell befinden sich 62 Azubis in verschiedenen Lehrjahren. Angeboten werden die Berufe Elektroniker*in für Betriebstechnik und Industriemechaniker*in mit Schwerpunkt Instandhaltung. Je nach Bedarf kommen IT-Systemelektroniker*innen und seit 2025 Fachinformatiker*innen hinzu. Interessenten für einen Ausbildungsplatz ab 2026 kontaktieren Igor Kauz unter ausbildung@michelin.com.
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Im Bild: Der aktuelle Ausbildungsjahrgang vor der Abfahrt zum Einstiegsworkshop mit den Ausbildern Igor Kauz (Leiter technische Ausbildung, r.), Esther Thomas (2.v.r.) und Michael Schwab (4.v.l.).
Burak Altinok, Leonard Delzeith, Vladislav Geller, Mucklas Gabriel Gundlach, Luca Haas, Adrian Hill, Yehor Ivanenko, Dominik Komes, Gabriel Kuppe, Pascal Memmesheimer, Viacheslav Prykhodko, Emanuel Rudi, Leonie Margit Walloch (Elektronik); Marcel Dortmann, Thomas Ebel, Berdan Günasti, Ebu Bekir Kaya, Sarah Kraus, Luca Maurer, Dennis Simonov, Ben von der Weiden (Industriemechanik); Emin Can Eroglu (IT-Systemelektronik), Maxim Tratzky (Fachinformatik)