Nachdem die Zahl der ADAC-Einsätze für Pkw zwischen 2016 und 2020 kontinuierlich abnahm, kehrte sich der Trend zuletzt um. Zwischen 2021 und 2025 stieg die Anzahl der Einsätze wieder, von jährlich 3.492.335 auf zuletzt 3.691.813. Die Zahl der Einsätze im Jahr 2025 stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent. Spitzenreiter unter den Pannenursachen im abgelaufenen Jahr war dabei erneut die Starterbatterie. Mit einem Anteil von 45,4 Prozent war sie für fast jede zweite Panne verantwortlich. Den zweiten Platz belegten mit einem Anteil von 21,8 Prozent Probleme am Motor bzw. am Motormanagement. Hier identifizierten die Pannenhelfer vor allem Schwachstellen in der Sensorik, der Zündung oder der Einspritzung. Auf Platz drei folgten mit 10,4 Prozent Probleme im Bereich der Fahrzeugelektrik, darunter insbesondere Störungen am Generator, Anlasser, Bordnetz oder an der Beleuchtung. Probleme rund um Reifen waren für 8,9 Prozent der Pannen verantwortlich.
Während klassische Verbrenner europaweit an Bedeutung verlieren, greifen immer mehr Käufer zu vollelektrischen Fahrzeugen (BEV) und Plug-in-Hybriden (PHEV). Einer aktuellen Verbraucherumfrage zufolge schätzen Fahrerinnen und Fahrer dabei insbesondere die moderne Technologie und das Fahrverhalten der E-Fahrzeuge. Mit einer wachsenden Anzahl elektrifizierter Pkw auf deutschen Straßen stieg im Jahr 2025 allerdings auch die Anzahl der Einsätze bei Fahrzeugen mit elektrischem Antriebsstrang. Laut offiziellen Angaben registrierte der ADAC 50.445 Einsätze bei vollelektrischen Pkw – das entspricht einem Plus von 15,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei den Plug-in-Hybriden mussten die Pannenhelfer knapp 60.000-mal ausrücken, was einem Anstieg von 13,3 Prozent gegenüber 2024 entspricht.