Zur Senkung der CO2-Emissionen

Adami Trasporti stattet seine Flotte mit Continental-Reifen aus

Adami Transporti verfügt über insgesamt 200 Fahrzeuge.  Foto: Adami Trasporti

Das italienische Transportunternehmen Adami Trasporti mit Sitz in Verona ist auf den temperatur- und hygienekritischen Transport flüssiger Lebensmittel spezialisiert und beschäftigt rund 280 Mitarbeitende. Die Flotte umfasst 200 Fahrzeuge, die von Standorten in Verona, Castelmassa, Bratislava und Beilngries aus agieren und entlang der wichtigen europäischen Nord-Süd- und Ost-West-Achsen eingesetzt werden. Die transportierten Produkte reichen von Fruchtsäften und Glukose bis zu Milch, Wein oder Speiseölen. Aufgrund dieser sensiblen Fracht setzt das Unternehmen auf moderne Tanksysteme, digitale Überwachungstechnik und regelmäßige Fahrerschulungen. Neben intermodalen Transportlösungen und Maßnahmen zur Reduzierung von Leerfahrten spielt nach Angaben des Unternehmens die Reifenwahl eine zentrale Rolle im Effizienzkonzept.

Unternehmensinhaber Stefano Adami verweist auf messbare Effekte durch den Einsatz der Conti-Reifen: „Die Kraftstoffeinsparungen in Höhe von eineinhalb bis zwei Prozent sind entscheidend für uns, da sich der Verbrauch direkt auf unsere Betriebskosten auswirkt.“ Das Unternehmen werde zudem das europaweite Service- und Werkstattnetz von Continental nutzen, um die Einsatzsicherheit seiner Fahrzeuge zu gewährleisten. „Die Service- und Supportleistungen erhöhen die Einsatzsicherheit unserer Fahrzeuge und ermöglichen es uns europaweit präzise und pünktliche Dienstleistungen anzubieten.“

Continental verweist darauf, dass Reifen zwar nur rund zwei Prozent der direkten Flottenkosten ausmachen, aber über den Rollwiderstand bis zu ein Drittel der Gesamtkosten beeinflussen können. Conti-Produktmanagerin Stefanie Schütt betont: „Angesichts strenger EU-Emissionsrichtlinien und der Transformation der Logistikbranche hin zu klimafreundlichen Lösungen, gewinnt der Rollwiderstand zunehmend an Bedeutung.“ Adami Trasporti ergänzt seine Maßnahmen zur Emissionsreduktion um alternative Antriebskonzepte und hat unter anderem LNG-Fahrzeuge in Betrieb genommen, die laut Unternehmensangaben die Stickoxid-Emissionen um bis zu 70 Prozent senken. Damit verfolgt die Spedition einen kombinierten Ansatz aus effizienter Fahrzeugtechnik, digitaler Prozessüberwachung und Reifenwahl, um wirtschaftliche Anforderungen und Klimaschutzvorgaben miteinander zu verbinden.

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