Andreas Schick (55) ist seit mehr als drei Jahrzehnten für die Schaeffler-Gruppe tätig. Im Jahr 2014 wurde er zunächst als Regional CEO Asien/Pazifik in das Executive Board des Konzerns berufen, 2018 wurde er zum Vorstandsmitglied ernannt. „In seinen unterschiedlichen Funktionen konnte er maßgeblich zur Weiterentwicklung der operativen Exzellenz von Schaeffler in den Bereichen Einkauf, Produktion und Logistik beitragen, wichtige konzernweite Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsinitiativen umsetzen und den Aufbau der Humanoid-Aktivitäten als potenziellen Schlüsselbereich für zukünftiges Wachstum vorantreiben”, heißt es in einer Schaeffler-Mitteilung zum Wirken Schicks. Seinen angekündigten Abschied habe der Aufsichtsrat „mit Bedauern zur Kenntnis genommen”.
Wie andere Zulieferer kämpft auch Schaeffler aktuell mit einer herausfordernden wirtschaftlichen Lage und hat aus diesem Grund bereits verschiedene Sparmaßnahmen und Stellenabbaupläne in die Wege geleitet. Die Performance im ersten Halbjahr 2025 bezeichnete das Management als solide. Im Rahmen eines Kapitalmarkttages hatten die Schaeffler-Verantwortlichen zuletzt ihre Strategie nach der erfolgten Vitesco-Übernahme skizziert. Zudem gab das Unternehmen eine Technologie-Partnerschaft mit dem Deutschen Skiverband (DSV) bekannt.