Auch der Standort Rheinböllen hat keine Zukunft im Aumovio-Verbund
Mit Blick auf die angestrebte Verschlankung seiner Produktionsstruktur vollzieht Aumovio den nächsten Schritt: Der Standort Rheinböllen wird inklusive sämtlicher Aktivitäten und Beschäftigten an die Transformationsberatung Falkensteg veräußert. Während für die lokale Bremsenproduktion eine Auftragsfertigung geplant ist, sucht Falkensteg für den Bereich autonomer, mobiler Roboter einen Investor.
Dumarey Group akquiriert Aumovio-Standort Mechelen
Der Automobilzulieferer Aumovio will sich auch von seinem Werk im belgischen Mechelen trennen. Während die Dumarey Group den gesamten Standort inklusive der rund 300 Beschäftigten übernehmen soll, verbleiben die Kundenbeziehungen laut einer Unternehmensmitteilung bei Aumovio. Mit dem Schritt verstärkt die Dumarey Group die Präsenz in ihrem Heimatland.
Laurent Fabre wird Aumovio-CCO
Laurent Fabre übernimmt bei Aumovio die neu geschaffene Position des Chief Commercial Officers (CCO). Aktuell leitet er noch das Segment Wheel Brake Solutions (WBS) innerhalb des Geschäftsbereichs Safety and Motion. In seiner neuen Funktion verantwortet Fabre den Vertrieb in Nordamerika, Asien und Europa.
Aumovio rechnet nach schwachem Geschäftsjahr mit weiterem Umsatzrückgang
Nach einem konzernweiten Umsatzminus im Geschäftsjahr 2025 blickt der Automobilzulieferer Aumovio auch skeptisch auf das laufende Jahr. Die Prognose sieht Erlöse von maximal 18,5 Milliarden Euro vor. Effizienzsteigerungen und Stellenstreichungen sollen die Bilanz stützen.
Rüstungskonzern Hensoldt bietet Aumovio-Beschäftigten neue Perspektiven
Das Aumovio-Management hat jüngst Pläne für einen massiven Stellenabbau vorgelegt. Bis Ende 2026 sollen allein im F&E-Bereich weltweit bis zu 4.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Der Rüstungshersteller Hensoldt und Aumovio haben nun eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen soll, Übergänge in nachgefragte Tätigkeitsfelder zu erleichtern.
ATE startet Remote Support für Werkstätten
Die Aumovio-Marke ATE bietet künftig einen Remote Support an, mit dessen Hilfe Werkstätten in Echtzeit von Experten der technischen Hotline unterstützt werden können. Eine integrierte Augmented-Reality-Funktion bietet zudem die Möglichkeit, Fahrzeugbereiche im Live-Video virtuell zu markieren.
Dr. Otmar Schreiner neuer Geschäftsführer der Aumovio-Start-up-Organisation co-pace
Dr. Otmar Schreiner hat die Geschäftsführung von co-pace übernommen. Co-Pace soll als Katalysator für Aumovio zur Förderung von Start-ups fungieren. Jürgen Bilo hatte die Start-up-Organisation maßgeblich gestaltet, er geht nun in den Ruhestand.
Bei Aumovio stehen 4.000 F&E-Stellen vor dem Aus
Mit dem Ziel einer reduzierten F&E-Aufwandsquote legt Aumovio Pläne für einen massiven Stellenabbau vor. Bis Ende 2026 werden bis zu 4.000 Arbeitsplätze gestrichen – überwiegend in Indien, Singapur, Rumänien, Serbien, Mexiko und Deutschland. Der Schrumpfkurs zum Leidwesen der Beschäftigten geht damit weiter: Noch als Teil von Continental wurden Anfang 2025 bereits ähnliche Maßnahmen verkündet.
Zulieferer auf IAA Transportation stark vertreten
Das vorläufige Ausstellerverzeichnis will das Team der IAA Transportation zwar erst im Juni veröffentlichen, schon jetzt aber vermeldet die Presseabteilung der IAA eine um 11 Prozent höhere Anmelderzahl als zum Vergleichswert Januar 2024. Die IAA Transportation soll im Jahr 2026 noch internationaler werden. Große Präsenz kündigt sich aus der Zulieferindustrie an.
Nikolai Setzer übergibt Vorstandsvorsitz an Christian Kötz
Was sich bereits abzeichnete, hat der Aufsichtsrat der Continental AG nun beschlossen: Christian Kötz (55) übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2026 den Vorstandsvorsitz. Nikolai Setzer scheidet mit Ende des Jahres 2025 nach insgesamt über 16 Jahren als Vorstandsmitglied und fünf Jahren als Vorstandsvorsitzender einvernehmlich aus dem Vorstand aus.
Aumovio migriert gesamte SAP-Landschaft
Nach dem Schritt in die Eigenständigkeit transformiert Aumovio auch seine IT-Infrastruktur. Im Zentrum steht die Migration der SAP-Landschaft bestehend aus Software, Infrastruktur und Services hin zu einem cloudbasierten ERP von SAP. Aumovio und SAP haben eine langfristige strategische Partnerschaft vereinbart.
Aumovio führt VDO zurück in den Pkw-Ersatzteilmarkt
Mit dem Spin-off von Aumovio kehrt die Traditionsmarke VDO in den unabhängigen Pkw-Ersatzteilmarkt zurück. Ab Dezember 2025 wird das bisher unter Continental geführte Elektronik- und Mechatronikportfolio sukzessive wieder unter VDO angeboten. Das Sortiment umfasst zunächst Kraftstoffsysteme, Motormanagementsensorik, RDKS-Komponenten, Motorstellelemente, Common-Rail-Systeme und Turbolader.
Aumovio-Spin-off beeinträchtigt Quartalsergebnis von Continental
Eine stabile finanzielle Performance attestieren die Verantwortlichen Continental im dritten Quartal 2025. Verbesserungen bei Tires, im Bereich ContiTech sowie beim Free Cashflow stehen allerdings nicht zahlungswirksame Sondereffekte durch den Aumovio-Spin-off und den geplanten OESL-Verkauf gegenüber. Diese belasten das EBIT und sorgen für ein negatives Nettoergebnis von -756 Millionen Euro.
Aumovio und Mutares schließen Übernahme ab
Aumovio hat mit der Mutares SE & Co. KGaA die Übernahme des italienischen Aumovio-Standortes in Cairo Montenotte finalisiert. Gemäß der im Juni unterzeichneten Vereinbarung umfasst die Transaktion den Produktions-, Forschungs- und Entwicklungsstandort einschließlich aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Geschäftsaktivitäten.
Auf Wolfgang Reitzle folgt Sabrina Soussan
Nach dem endgültig erfolgten Spin-off der Unternehmensseite Automotive und dem Börsengang des Unternehmens Aumovio kommt Bewegung in die Führungsebenen der Continental AG. Voraussichtlich Ende September soll Sabrina Soussan als Vorsitzende des Conti Aufsichtsrats vorgeschlagen werden. Die Amtszeit von Prof.-Ing. Dr. Wolfgang Reitzle endet planmäßig mit der Hauptversammlung 2026.
Aumovio startet an der Börse
Mit dem Spin-off aus dem Conti-Konzern ist Aumovio am 18. September 2025 als eigenständiges Unternehmen an die Frankfurter Börse gegangen. Der erste Kurs lag bei 35,00 Euro, was einer Marktkapitalisierung von rund 3,5 Milliarden Euro entspricht. Die ehemalige Automotive-Sparte hatte 2024 noch 19,6 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet.
Auch der Aumovio-Aufsichtsrat steht
Die künftig unter dem Namen Aumovio unabhängig im Markt agierende Conti-Unternehmenseinheit Automotive treibt ihre Abspaltung weiter voran. Neben dem Aumovio-Vorstand ist nun auch klar, wie der Aufsichtsrat des Unternehmens aussehen wird. Auf seiner ersten Sitzung hat dieser den Plänen zum Börsengang zugestimmt und Stefan E. Buchner zum Vorsitzenden gewählt.
Dr. Jutta A. Dönges komplettiert Aumovio-Vorstand
Dr. Jutta A. Dönges wird Mitglied des Vorstands und CFO der neuen Aumovio SE. Spätestens zum 1.März 2026 wird sie die Funktion des Interims-CFO Philipp von Hirschheydt übernehmen. Die 52-jährige Dönges gehört derzeit als Chief Financial Officer dem Vorstand der Uniper SE an.
Lutz Ackermann wechselt von Fuchs SE zu Aumovio
Der Conti-Unternehmensbereich Automotive, der im September zum eigenständigen Unternehmen Aumovio werden soll, gewinnt Lutz Ackermann als Leiter Investor Relations. Ackermann kommt von der Fuchs SE, er verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in Führungspositionen. Seine Laufbahn startete der Diplom-Ökonom in der Finanzberatung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Conti veräußert italienischen Bremsenstandort an Mutares
Der Continental-Unternehmensbereich Automotive schärft im Vorfeld der geplanten Börsennotierung als unabhängiges Unternehmen sein Profil: Nach Angaben der Verantwortlichen wurde mit Mutares eine Vereinbarung über den Erwerb des italienischen Standortes Cairo Montenotte erzielt. Der neue Eigentümer übernimmt sämtliche Produktions- und F&E-Aktivitäten ebenso wie die rund 400 Beschäftigten.