Automechanika adressiert erneut Flottenmanager und Autoversicherungen
2024 wartete die Automechanika erstmals mit einem speziellen Programm für den Flotten- und Versicherungsbereich auf. Gemeinsam mit dem ZKF und der Eurogarant AutoService AG knüpfen die Veranstalter 2026 daran an und widmen den Messedonnerstag (10.09.) den Belangen von Flottenmanagern und Versicherungen. Erklärtes Ziel der diversen Formate ist es, den fachlichen Austausch voranzutreiben.
Kfz-Reparaturen werden immer teurer
Laut aktueller Ayvens-Auswertung ist die Schadenhäufigkeit im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr zwar gesunken, die Fahrzeugreparaturen im Schadenfall wurden hingegen deutlich teurer. In der Vollkaskoversicherung allein erhöhte sich der durchschnittliche Schadenaufwand pro Schadenfall von 1.764 auf 1.969 Euro netto. In der Teilkaskoversicherung stiegen die Kosten von 1.367 auf 1.959 Euro netto.
Automechanika mit umfangreichem Workshop-Programm rund um die Unfallreparatur
Bei der Automechanika 2026 nimmt der Themenkomplex Unfallreparatur erneut großen Raum ein: Während der gesamten Messe finden in Halle 11.0 täglich kostenlose Workshops zu relevanten Aspekten der Unfallschadeninstandsetzung statt. Realisiert wird das breitgefächerte Schulungsangebot gemeinsam mit verschiedenen Branchenakteuren – darunter etwa erstmals der Bundesverband Autoglaser e.V.
Allianz kritisiert hohe Reparaturkosten bei Scheinwerfern
Das Allianz Zentrum für Technik kritisiert stark gestiegene Kosten für Fahrzeugscheinwerfer und fordert mehr Reparaturoptionen. Da beschädigte Bauteile meist komplett ersetzt statt repariert werden, fordert das Prüflabor Hersteller und Gesetzgeber dazu auf, mehr Reparaturmethoden zu ermöglichen.
„Autoglas entwickelt sich immer stärker zu einem aktiven Funktionsträger im Fahrzeug”
Elemente wie ADAS-Kalibrierungen und Smart-Glass-Lösungen steigern die Komplexität im Autoglasgeschäft, bieten Werkstätten aber auch Umsatzpotenziale. Frank Schwarzhans von Sekurit Service Deutschland erläutert gegenüber Automotive Insights, wie das Unternehmen Servicebetriebe mit Trainings und digitalen Tools unterstützt und worauf es beim Scheibentausch der Zukunft ankommt.
Fahrerassistenzsysteme senken Unfallzahlen, aber nicht Reparaturkosten
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. prognostiziert in seiner Trendanalyse „Kfz-Versicherung 2040 – Automatisiertes Fahren & E-Mobilität“, dass die Inflation die Einsparungen durch moderne Sicherheitstechnik in Autos auffrisst. Weniger Unfälle, aber keine geringeren Reparaturkosten. „Steigende Preise und komplexere Fahrzeuge gleichen die Effekte aus", so der GDV.
Autofahrer wünschen sich eine fairere Preisgestaltung im Kfz-Gewerbe
Steigende Preise setzen dem Image des Kfz-Gewerbes zu. Laut einer aktuellen Umfrage der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation KÜS wünschen sich 58 Prozent der befragten Autofahrer fairere Preise, 50 Prozent wünschen sich zudem mehr Transparenz.
Versicherungsausgaben für Unwetterschäden an Fahrzeugen nahezu halbiert
Die ausgezahlte Versicherungssumme für durch Naturgefahren hervorgerufene Schäden an Pkw ist deutschlandweit erheblich zurückgegangen. Das vermeldete der Gesamtverband der Versicherer (GDV). Ihm zufolge wurden 2025 rund 650 Millionen Euro an Kundinnen und Kunden ausgezahlt. 2024 hatten Versicherer für Unwetterschäden noch Zahlungen in Höhe von etwa 1,2 Milliarden Euro geleistet.
Mehr Dialog und Digitalisierung beim Unfallschadenmanagement
Stark steigende Kosten im Unfallschadenmanagement sind ein Thema, das viele Akteure der Branche beschäftigt. Auch Teil 2 der vom VDIK initiierten „Road to Automechanika” griff die Problematik auf und beleuchtete insbesondere die Perspektiven der Fahrzeughersteller und Versicherer. Vor allem im gemeinsamen Austausch sowie in digitalen Prozessen sehen beide Seiten noch großes Potenzial.
Durchschnittliche Reparaturkosten steigen auf über 760 Euro
Einer aktuellen Analyse des Spezialversicherers CarGarantie zufolge stiegen die durchschnittlichen Reparaturkosten von Neu- und Gebrauchtwagen im Jahr 2025 auf einen neuen Spitzenwert von 764 Euro. Die kostenintensivste Baugruppe bei Neuwagen war dabei erstmals die elektrische Anlage. Diese war zudem sowohl bei Neu‑ als auch bei Gebrauchtwagen am häufigsten betroffen.
Dr. Oliver Kuhnle komplettiert CarGarantie-Vorstand
Seit Anfang Februar agiert der Spezialversicherer CarGarantie mit einem neuen Vorstands Trio im Markt: Dr. Oliver Kuhnle hat Wolfgang Bach an der Seite von CEO Dr. Marcus Söldner und Anna Biesenthal, Vorständin Operations und IT (COO und CIO), abgelöst. Kuhnle übernimmt die Rolle des Chief Financial Officers (CFO).
Fahrzeugtechnik treibt Reparaturkosten in die Höhe
Eine aktuelle Untersuchung des ADAC zeigt, wie aufgrund von moderner Technik die Reparaturkosten von Fahrzeugen stark ansteigen. Sensoren und Kameras machen Schäden an Scheiben oder Stoßfängern zum teuren Servicefall. Davon betroffen sind nicht nur hochpreisige Pkw, sondern auch Kleinwagen.
Marc Kottmann komplettiert Führungsteam der ADAC Versicherung AG
Die ADAC Versicherung AG gibt einen Wechsel im Vorstands bekannt: Marc Kottmann ersetzt Sascha Petzold, der auf eigenen Wunsch zum Jahresende neue Aufgaben innerhalb des Unternehmens übernimmt. Aus diversen Stationen bei Allianz Ventures und Allianz Partners bringt Marc Kottmann vielfältige Erfahrung für seine neue Führungsrolle mit.
Sekurit Service und Würth bündeln Kräfte im Autoglasgeschäft
Mit einer strategischen Partnerschaft reagieren die Adolf Würth GmbH & Co. KG mit Sitz in Künzelsau und die in Kerpen ansässige Sekurit Service Deutschland auf den technologischen Wandel im Autoglasgeschäft. Gemeinsam wollen beide Unternehmen Werkstätten künftig ein umfassendes und zukunftsorientiertes Leistungsangebot bereitstellen.
ZKF kritisiert Datengrundlage und wirbt für differenzierte Betrachtung
Eine GDV-Veröffentlichung zu gestiegenen Stundenverrechnungssätzen in Kfz-Werkstätten hat jüngst den Erweiterten ZKF-Vorstand beschäftigt. Der Verband sieht freie Betriebe zu Unrecht in der Kritik und bemängelt eine fehlende Vergleichbarkeit des Datenmaterials. Ein wesentlicher Treiber seien immer höhere Lack- und Ersatzteilpreise, die wiederum die Renditesituation vieler Betriebe belasten.
Rekordniveau bei Stundensätzen in Kfz-Werkstätten
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. meldet ein neues Spitzenniveau bei den Stundensätzen in Kfz-Werkstätten. „Arbeiten an der Mechanik, Elektrik oder der Karosserie kosteten 2024 im Schnitt 202 Euro pro Stunde, Lackierarbeiten sogar 220 Euro. Beide Preise stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fast acht Prozent“, so GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
DAT Austria führt KI-gestütztes Schadenmanagement ein
Die DAT Austria hat als in Wien ansässige Tochtergesellschaft der Deutsche Automobil Treuhand GmbH eine modulare, KI-basierte Plattform an den Start gebracht, die Versicherungen, Sachverständige, Werkstätten und Endverbraucher in Österreich miteinander vernetzen und damit die Prozesse bei Gutachten und Schadenmeldungen effizienter und verlässlicher gestalten soll.
Lothar Rabeneik neuer Key Account Manager bei der GTÜ
Die Gesellschaft für Technische Überwachung mbH (GTÜ) verstärkt ihr Vertriebsteam für Sachverständigendienstleistungen durch Lothar Rabeneik, der die GTÜ-Partner bei der Betreuung von Autohausgruppen und Flottenkunden unterstützen und seine mehr als drei Jahrzehnte währende Erfahrung in der Automobilbranche einbringen soll.
„Das Thema Datenzugang ist ein sehr, sehr dickes Brett”
Datenzugang, die Gruppenfreistellungsverordnung oder auch gebrauchte Ersatzteile – das sind einige der Themen, die Thomas Aukamm als ZKF-Hauptgeschäftsführer aktuell intensiv beschäftigen. Genau darüber hat Aukamm mit Automotive Insights gesprochen und dabei auch die Vielfalt der Karosserie- und Fahrzeugbaubranche insbesondere in beruflicher Hinsicht betont.
Unterschiede in der Schadenbilanz von Verbrennern und Stromern nehmen ab
Eine aktuelle GDV-Analyse zeigt: E-Fahrzeuge sind weiterhin weniger häufig von Schäden betroffen als vergleichbare Verbrenner – im Fall der Fälle sind sie dann allerdings auch nach wie vor teurer in der Regulierung. Allerdings werden die Unterschiede in beiden Fällen kleiner, was die Experten des GDV auf den allerseits wachsenden Erfahrungsschatz mit beschädigten Stromern zurückführen.