Versicherungsausgaben für Unwetterschäden an Fahrzeugen nahezu halbiert
Die ausgezahlte Versicherungssumme für durch Naturgefahren hervorgerufene Schäden an Pkw ist deutschlandweit erheblich zurückgegangen. Das vermeldete der Gesamtverband der Versicherer (GDV). Ihm zufolge wurden 2025 rund 650 Millionen Euro an Kundinnen und Kunden ausgezahlt. 2024 hatten Versicherer für Unwetterschäden noch Zahlungen in Höhe von etwa 1,2 Milliarden Euro geleistet.
Mehr Dialog und Digitalisierung beim Unfallschadenmanagement
Stark steigende Kosten im Unfallschadenmanagement sind ein Thema, das viele Akteure der Branche beschäftigt. Auch Teil 2 der vom VDIK initiierten „Road to Automechanika” griff die Problematik auf und beleuchtete insbesondere die Perspektiven der Fahrzeughersteller und Versicherer. Vor allem im gemeinsamen Austausch sowie in digitalen Prozessen sehen beide Seiten noch großes Potenzial.
Durchschnittliche Reparaturkosten steigen auf über 760 Euro
Einer aktuellen Analyse des Spezialversicherers CarGarantie zufolge stiegen die durchschnittlichen Reparaturkosten von Neu- und Gebrauchtwagen im Jahr 2025 auf einen neuen Spitzenwert von 764 Euro. Die kostenintensivste Baugruppe bei Neuwagen war dabei erstmals die elektrische Anlage. Diese war zudem sowohl bei Neu‑ als auch bei Gebrauchtwagen am häufigsten betroffen.
Dr. Oliver Kuhnle komplettiert CarGarantie-Vorstand
Seit Anfang Februar agiert der Spezialversicherer CarGarantie mit einem neuen Vorstands Trio im Markt: Dr. Oliver Kuhnle hat Wolfgang Bach an der Seite von CEO Dr. Marcus Söldner und Anna Biesenthal, Vorständin Operations und IT (COO und CIO), abgelöst. Kuhnle übernimmt die Rolle des Chief Financial Officers (CFO).
Fahrzeugtechnik treibt Reparaturkosten in die Höhe
Eine aktuelle Untersuchung des ADAC zeigt, wie aufgrund von moderner Technik die Reparaturkosten von Fahrzeugen stark ansteigen. Sensoren und Kameras machen Schäden an Scheiben oder Stoßfängern zum teuren Servicefall. Davon betroffen sind nicht nur hochpreisige Pkw, sondern auch Kleinwagen.
Marc Kottmann komplettiert Führungsteam der ADAC Versicherung AG
Die ADAC Versicherung AG gibt einen Wechsel im Vorstands bekannt: Marc Kottmann ersetzt Sascha Petzold, der auf eigenen Wunsch zum Jahresende neue Aufgaben innerhalb des Unternehmens übernimmt. Aus diversen Stationen bei Allianz Ventures und Allianz Partners bringt Marc Kottmann vielfältige Erfahrung für seine neue Führungsrolle mit.
Sekurit Service und Würth bündeln Kräfte im Autoglasgeschäft
Mit einer strategischen Partnerschaft reagieren die Adolf Würth GmbH & Co. KG mit Sitz in Künzelsau und die in Kerpen ansässige Sekurit Service Deutschland auf den technologischen Wandel im Autoglasgeschäft. Gemeinsam wollen beide Unternehmen Werkstätten künftig ein umfassendes und zukunftsorientiertes Leistungsangebot bereitstellen.
ZKF kritisiert Datengrundlage und wirbt für differenzierte Betrachtung
Eine GDV-Veröffentlichung zu gestiegenen Stundenverrechnungssätzen in Kfz-Werkstätten hat jüngst den Erweiterten ZKF-Vorstand beschäftigt. Der Verband sieht freie Betriebe zu Unrecht in der Kritik und bemängelt eine fehlende Vergleichbarkeit des Datenmaterials. Ein wesentlicher Treiber seien immer höhere Lack- und Ersatzteilpreise, die wiederum die Renditesituation vieler Betriebe belasten.
Rekordniveau bei Stundensätzen in Kfz-Werkstätten
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. meldet ein neues Spitzenniveau bei den Stundensätzen in Kfz-Werkstätten. „Arbeiten an der Mechanik, Elektrik oder der Karosserie kosteten 2024 im Schnitt 202 Euro pro Stunde, Lackierarbeiten sogar 220 Euro. Beide Preise stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fast acht Prozent“, so GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
DAT Austria führt KI-gestütztes Schadenmanagement ein
Die DAT Austria hat als in Wien ansässige Tochtergesellschaft der Deutsche Automobil Treuhand GmbH eine modulare, KI-basierte Plattform an den Start gebracht, die Versicherungen, Sachverständige, Werkstätten und Endverbraucher in Österreich miteinander vernetzen und damit die Prozesse bei Gutachten und Schadenmeldungen effizienter und verlässlicher gestalten soll.
Lothar Rabeneik neuer Key Account Manager bei der GTÜ
Die Gesellschaft für Technische Überwachung mbH (GTÜ) verstärkt ihr Vertriebsteam für Sachverständigendienstleistungen durch Lothar Rabeneik, der die GTÜ-Partner bei der Betreuung von Autohausgruppen und Flottenkunden unterstützen und seine mehr als drei Jahrzehnte währende Erfahrung in der Automobilbranche einbringen soll.
„Das Thema Datenzugang ist ein sehr, sehr dickes Brett”
Datenzugang, die Gruppenfreistellungsverordnung oder auch gebrauchte Ersatzteile – das sind einige der Themen, die Thomas Aukamm als ZKF-Hauptgeschäftsführer aktuell intensiv beschäftigen. Genau darüber hat Aukamm mit Automotive Insights gesprochen und dabei auch die Vielfalt der Karosserie- und Fahrzeugbaubranche insbesondere in beruflicher Hinsicht betont.
Unterschiede in der Schadenbilanz von Verbrennern und Stromern nehmen ab
Eine aktuelle GDV-Analyse zeigt: E-Fahrzeuge sind weiterhin weniger häufig von Schäden betroffen als vergleichbare Verbrenner – im Fall der Fälle sind sie dann allerdings auch nach wie vor teurer in der Regulierung. Allerdings werden die Unterschiede in beiden Fällen kleiner, was die Experten des GDV auf den allerseits wachsenden Erfahrungsschatz mit beschädigten Stromern zurückführen.
Gebrauchtteile als wichtiger Baustein optimierter Beschaffungsprozesse für Werkstätten
Mit ihrem B2B Marktplatz will die Alzura AG Werkstätten eine einfache Lösung bieten, ihre Teilebeschaffung zu optimieren. „Alzura bringt Transparenz und Effizienz in den Teilemarkt”, fasst CEO Michael Saitow den eigenen Anspruch prägnant zusammen. Neue Möglichkeiten in dieser Hinsicht sollen künftig auch Gebrauchtteile bieten, mit denen der E-Commerce-Spezialist sein Angebot seit Kurzem ergänzt.
Über die Vielfalt des Karosserie- und Fahrzeugbaus – Thomas Aukamm vom ZKF im Interview
Seit fast neun Jahren wirkt Thomas Aukamm als Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF). Im Podcast berichtet er von den Gestaltungsmöglichkeiten in dieser Funktion und erläutert die Rolle des Verbands jenseits klassischer Interessenvertretung. Außerdem sprechen wir über unterschiedliche Ansichten bei den Themen Datenzugang und gebrauchte Ersatzteile.
Personelle Veränderungen bei der Huk-Coburg-Assistance und der Neodigital
Die Huk-Coburg informiert über mehrere Personalien in eigener Sache. Während die Huk-Coburg-Assistance GmbH ab August von Oliver Bolwerk und Sabrina Unger geführt wird, gibt es auch im Vorstand der Neodigital Autoversicherung Veränderungen: Dr. Daniel John und Christian Pees agieren in dem Gremium künftig an der Seite von Markus Imle.
Dekra stockt Anteile an der Spearhead AG auf 50,1 Prozent auf
Die internationale Sachverständigenorganisation Dekra übernimmt die Mehrheit der Anteile an der schweizer Spearhead AG. Das Unternehmen bietet Versicherern, Fuhrpark- und Flottenbetreibern sowie Autohäusern Systeme für eine komplett digitale Abwicklung von Fahrzeugschäden. Damit möchte Dekra „Taktgeber und Technologieführer“ im Schadenmanagement bleiben.
Altersbedingter Wechsel im Aufsichtsrat der Huk-Coburg
Nach vielen Jahren als Teil des Aufsichtsrats der Huk-Coburg ist Barbara Saunier (70) satzungsgemäß altersbedingt aus dem Gremium ausgeschieden. Ihr Nachfolger Dr. Michael Pickel (64) bringt jede Menge Erfahrung aus seiner Zeit bei Deutschlands größtem Kfz-Rückversicherer E+S Rück mit und soll dazu beitragen, „die Huk-Coburg auf ihrem Weg in die Zukunft voranzubringen”.
GDV-Statistik: Versicherer zahlen 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2024
Stürme, Hagel, Blitzeinschläge und Überschwemmungen: Auch im vergangenen Jahr haben Unwetter in Deutschland wieder massive Schäden an Fahrzeugen verursacht. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden 2024 rund 340.000 kaskoversicherte Fahrzeuge durch Unwetter beschädigt. Gegenüber 2023 gingen die Zahlen jedoch deutlich zurück.
GDV rechnet mit weiter steigenden Reparaturkosten
Die Ausgaben der Kfz-Versicherer für Reparaturen steigen seit Jahren – getrieben durch teure Ersatzteile und höhere Werkstattpreise. Nach einer aktuellen Hochrechnung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wird sich dieser Trend auch 2025 fortsetzen. Mit weiteren Verlusten für die Versicherer wird derweil nicht gerechnet.