Die rund 3,5 Millionen Tonnen in Europa pro Jahr anfallenden Reifen zu 100 Prozent im Kreislauf zu halten, ist das erklärte Ziel von AZuR. Hierzulande liegt die Quote inzwischen bei über 60 Prozent, was die Verantwortlichen auch als Erfolg der eigenen Arbeit verbuchen. Zugleich sieht die Initiative ihren Weg damit logischerweise noch nicht am Ende und wirbt daher auch intensiv um neue Mitglieder. Nur gemeinsam bietet sich laut Christina Guth die Chance, „die ökologisch wie sozio-ökonomisch profitable Reifen-Kreislaufwirtschaft als Basis der nachhaltigen Mobilität zu etablieren.”
Bei dieser Mission mit an Bord ist nun seit Kurzem SDS Systemtechnik. Mit seinen Tools zur Reifenprüfung, die von der Eingangskontrolle über Laser-Markierungen bis zu Belastungs- und Drucktests reichen, will das Unternehmen Effizienz, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit in der Reifen- und Runderneuerungsindustrie steigern. SDS hat seinen Sitz im baden-württembergischen Calw.
Zentraler Bestandteil des AZuR-Engagements ist neben der Öffentlichkeitsarbeit die Förderung des regelmäßigen Austauschs der im Netzwerk versammelten Mitglieder. So fand im Frühjahr bei Synthos in Schkopau zum bereits fünften Mal das AZuR-Partnertreffen statt. Ein ähnliches Format steht darüber hinaus Mitte September an, wenn bei Krone Trailer in Werlte der zweite AZuR-Runderneuerungsgipfel steigt. Die Anmeldung für die Veranstaltung ist über die AZuR-Webseite weiterhin möglich.