Der Aufsichtsrat des zukünftig eigenständigen Unternehmens Aumovio SE hat die Bestellung weiterer Mitglieder für den Vorstand bestätigt. Neben von Hirschheydt als CEO werden Ingo Holstein als Chief Human Ressources Officer (CHRO) sowie Boris Mergell, Ismail Dagli und Jean-François Tarabbia in den Geschäftsfelder Safety and Motion, Architecture and Network Solutions sowie Autonomous Mobility tätig sein. Dabei übernimmt Mergell, der bisher Leiter des Geschäftsfelds Safety and Motion war, weiterhin die Verantwortung für dieses Geschäftsfeld, zu dem auch das Aftermarket-Geschäft gehört. Und auch die anderen beiden bleiben in ihrem Metier: Jean-François Tarabbia ist weiterhin zuständig für Architecture and Network Solutions und Ismail Dagli verantwortet nach wie vor das Geschäftsfeld Autonomous Mobility.
Continental hebt in seiner Mitteilung hervor, dass alle drei Vorstandsmitglieder über mehr als 20 Jahre Expertise in der Automobilindustrie in unterschiedlichen Funktionen sowie langjährige Erfahrung in der Führung von Geschäftsfeldern verfügen. „Ich freue mich auf die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den sehr erfahrenen sowie bewährten Kollegen im Vorstand und ausdrücklich auch im erweiterten Vorstand“, wird Philipp von Hirschheydt zitiert. „Als Vorstandsteam der künftigen Aumovio SE werden wir Wert schaffen, für unsere Kunden, unsere Investoren und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Der Posten des CFO, der derzeit interimistisch vom CEO übernommen wird, ist weiterhin vakant, der Prozess zur Findung einer geeigneten Besetzung sei jedoch bereits angestoßen, teilt Conti mit. Erst kürzlich hatte sich Karin Dohm von diesem Posten zurückgezogen.
Mehr Nachhaltigkeit in der Reifenproduktion von Conti
Unterdessen gibt es auch Neuigkeiten aus dem Reifenbereich von Continental. Der Hersteller teilt mit, den Anteil nachwachsender und recycelter Materialien in der Reifenherstellung im Jahr 2025 um zwei bis drei Prozent auf knapp 30 Prozent erhöhen zu wollen. Dafür soll unter anderem synthetischer Kautschuk, der aus erneuerbarem oder zirkulärem Öl gewonnen wird, Polyester aus recyceltem PET, recycelter Stahl sowie innovative Füllstoffe wie Silica aus der Asche von Reishülsen zum Einsatz kommen. Das Ziel ist es, bis 2030 den Anteil von Materialien aus nachwachsenden und recycelten Rohstoffen in der Reifenproduktion auf mehr als 40 Prozent zu steigern. „Für eine nachhaltige Mobilität suchen wir stetig nach noch umweltschonenderen Materialien – und setzen diese nach ausgiebigen Tests schnellstmöglich in der Produktion ein“, erklärt Jorge Almeida, Leiter Nachhaltigkeit des Reifenbereichs von Continental.
Ein weiteres Update vermeldet der Konzern im Katalog seiner Marke General Tire. Nachdem die Marke zuletzt mit dem Grabber AT3 für Camper und Vans nachgelegt hatte, rollt nun der Ganzjahresreifen Grabber Cross A/S in den Markt. „Mit dem Grabber Cross A/S betritt General Tire ein neues Produktsegment. Der Reifen ist für hohe Geschwindigkeiten auf schnellen Straßen entwickelt, bietet jedoch auch abseits der Straßen im anspruchsvollen Gelände herausragende Leistung“, teilt Matthias Stemwedel, Internationaler Key Account Manager für General Tire in Deutschland, zum Marktstart des neuen 4x4-Profils mit. General Tire offeriert den Grabber Cross A/S in 44 Dimensionen zwischen 16 und 22 Zoll Durchmesser. Je nach Größe reicht die Geschwindigkeitsfreigabe bis 240 km/h. In puncto EU-Reifenlabel kommuniziert der Hersteller für die Rollwiderstandsklasse ein „C” oder „D”, bei der Nasshaftung den Wert „C” und beim Abrollgeräusch die Note „B”. Zur Zielgruppe der Produktneuheit gehören Geländewagen wie der Range Rover, aber auch SUV-Modelle wie VW Tiguan, Kia Sorento, Ford Kuga, Mazda CX 90 oder Volvo XC90.