Transformation der IT-Strukturen

Aumovio migriert gesamte SAP-Landschaft

Mit dem Spin-off im September 2025 führt Aumovio das Geschäft des ehemaligen Continental-Unternehmensbereichs Automotive als eigenständiges Unternehmen fort.   Foto: Aumovio

Aumovio setzt künftig also auf eine Cloud-Architektur. Das Conti-Spin-off verspricht sich hiervon eine schlankere Kostenstruktur für zentrale IT-Anwendungen und positive Effekte im Sinne eine Skalierbarkeit. „Unser Schritt in die unternehmerische Eigenständigkeit war der perfekte Ausgangspunkt, um unser zukünftiges IT-Setup neu zu denken. Wir leiten mit SAP Cloud ERP Private die nächsten Schritte in Richtung Cloud-Transformation, effizientere IT-Strukturen und digitale Innovationen ein“, erklärt Thorsten Pache, Chief Information Officer von Aumovio.

Die neue in der Cloud gehostete Plattform integriert laut Unternehmensangaben zentrale Geschäftsanwendungen, harmonisiert Daten in Echtzeit über internationale Standorte hinweg und ermöglicht Entscheidungen auf Basis vernetzter und kontextualisierter Informationen. Durch die verbesserte Transparenz entlang der Lieferkette sowie kontinuierliche Prozessoptimierung würden Abläufe zukunftssicher gestaltet, Silos vermieden und operative Risiken reduziert. Die Migration erster Systeme beginnt noch im laufenden Jahr mit einem ‚Lift & Shift‘-Ansatz, um bestehende Anwendungen ohne größere Änderungen in die neue Cloud-Infrastruktur zu übertragen. „Die schnelle Umsetzung wesentlicher Schritte unserer unternehmensweiten Systemumstellung zeigt eindrucksvoll, wie stark Aumovio an Geschwindigkeit gewonnen hat – und wie eng IT und Einkauf zusammenarbeiten. Mit diesem Fundament werden wir auch die Migrationsphasen des Systems erfolgreich gestalten“, so Peter Popp, Chief Procurement Officer von Aumovio.

Künftige Innovationen wie KI-Agents oder zentrale Updates sollen fortan schneller flächendeckend im Unternehmen ausgerollt werden können. Foto: Aumovio

Aumovio wird Mitglied der Responsible Business Alliance

Vor wenigen Tagen gab der Automobilzulieferer zudem bekannt, sich der Responsible Business Alliance angeschlossen zu haben. Mit dem Schritt sollen nach Aussage der Verantwortlichen Ethik und Nachhaltigkeit in allen Geschäftsbereichen sowie die Eigenverantwortlichkeit aufseiten der Belegschaft gefördert werden. „Der Beitritt zur RBA ist eine logische Erweiterung unserer Werte und unserer Richtlinie zur nachhaltigen Sorgfaltspflicht. Wir setzen uns dafür ein, widerstandsfähige und transparente Wertschöpfungsketten zu schaffen und unsere Mitarbeitenden durch faire Arbeitsbedingungen, inklusive Entwicklungsmöglichkeiten und eine Kultur der Integrität zu stärken“, teilt Florian von Reitzenstein, Head of Sustainability Due Diligence bei Aumovio, dazu mit. Nino Romano, CTO und Leiter Automotive Operations and Technology bei Aumovio, ergänzt: „Technologie muss zielgerichteten Fortschritt vorantreiben, und dieses Prinzip leitet uns auf unserem Weg. Unsere Allianz mit der Responsible Business Alliance ist ein strategischer Schritt nach vorn und unterstreicht unser Engagement für verantwortungsvolles und ethisches Wirtschaften.“

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