Seit dem Start im Jahr 1977 in einer unterkellerten Doppelgarage ist die Autohaus-Gruppe Bierschneider auf mittlerweile 30 Standorte in Bayern und Baden-Württemberg angewachsen. Mit der neuen Filiale in der Dr.-Friedrich-Drechsler-Straße im Gewerbegebiet an der Südspange in Donauwörth hat das Unternehmen sein Marktgebiet nun abermals erweitert. „Wir kommen ursprünglich aus der Oberpfalz; noch vor zehn Jahren hätte ich nicht zu träumen gewagt, so weit westlich zu expandieren“, blickt Geschäftsführer Michael Fleischmann zurück. In Verbindung mit der Übernahme dreier Betriebe der insolventen Auto Wagenblast und der Expansion in den Ostalbkreis im Jahr 2020 will das Unternehmen nun das vor Ort identifizierte Potenzial nutzen. „Die Region verfügt über eine starke Kaufkraft; daher erwarten wir viel – auch im Umland“, so Michael Fleischmann.
Dass das neuerliche Wachstum überhaupt realisiert werden konnte, hat vor allem mit der Marke Audi zu tun. Erst als diese als zweiter Akteur neben Seat Zustimmung für den neuen Standort in Donauwörth realisierte, startete das Unternehmen mit dem Neubau. „Mit zwei starken Marken haben wir uns entschieden: Wir schaffen das! Also haben wir ein Grundstück erworben“, berichtet Michael Fleischmann. Für das Autohaus Bierschneider ist Donauwörth der inzwischen dritte Audi-Standort. Nachdem das Unternehmen den Vertrag mit der Marke mit den vier Ringen zwischenzeitlich verloren hatte, arbeitet man heute wieder eng zusammen. „Kein anderer Händler investiert aktuell so stark in Audi wie wir“, betont Marc Fleischmann, der – sehr zur Freude von Firmengründer Georg Bierschneider – die inzwischen dritte Generation im Familienunternehmen repräsentiert. Das Engagement des Vertriebspartners würdigte auch Yves Becker-Fahr, Leiter Vertrieb Deutschland Audi, im Rahmen der Eröffnung: „Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, dass man als Familie so intensiv in mehreren Regionen investiert. Dafür ein ganz großes Dankeschön!“
Regionale Expansionsmöglichkeiten
Auf rund 4.300 Quadratmetern vereint das neue Autohaus Präsentationsflächen von Audi und Cupra, die beide den jeweils aktuellen CI-Vorgaben wie dem „Progressive Showroom Concept“ von Audi sowie der „Cupra Garage” entsprechen. Beide Markenbereiche verfügen wie auch der kombinierte Werkstattbereich im Gebäudezentrum über separate Zufahrten. Die CI-neutrale Werkstatt wiederum beinhaltet einen vorgelagerten Kundenbereich sowie zwei Direktannahmen – jeweils eine pro Marke – inklusive eigenem Eingang für Servicekunden. Neben einer mechanischen Werkstatt mit zwölf Hebebühnen gibt es eine Karosseriewerkstatt mit drei weiteren Hebebühnen. Im Außenbereich stehen zudem zwei Gebrauchtwagenplätze für zertifizierte Gebrauchtwagen von Audi GW-Plus sowie Seat Cupra bereit. „Ich halte dieses Konzept für sehr gelungen“, resümiert Geschäftsführerin Doris Fleischmann. „Alle Bereiche können wir bei Bedarf erweitern; wir wollen richtig Gas geben und unsere Kunden bestmöglich, flexibel sowie kompetent bedienen.“
Wie es seitens der Verantwortlichen weiter heißt, wurde der neue Standort nach KfW-40-Standard errichtet. Teil des Nachhaltigkeitskonzepts sind unter anderem eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung, die Heizung mittels Wärmepumpe sowie eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Zudem verfügt die örtliche Waschanlage über eine Wasseraufbereitungsanlage. In Donauwörth beschäftigt das Autohaus Bierschneider aktuell rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insgesamt zählt die Belegschaft nahezu 1.500 Menschen. Diese vertreiben neben den Marken des VW-Konzerns auch Fahrzeuge von Jaguar, Land Rover und MG.