Anfang März berichteten wir über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die Autohaus Knabe GmbH & Co. KG. Wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung war das Autohaus aus Kierspe in Schieflage geraten. Der Geschäftsbetrieb lief vorerst weiter, Gespräche mit Interessenten waren laut Angaben der Insolvenzverwaltung noch nicht abgeschlossen. Wie Christian Schulze im Namen der Wirtschaftskanzlei Görg auf Anfrage von Automotive Insights nun mitteilte, seien die Bemühungen um eine Sanierungslösung für den Geschäftsbetrieb der Knabe GmbH & Co. KG erfolglos geblieben, das Autohaus wird seinen Betrieb einstellen. „Bis Ende April wird der Geschäftsbetrieb der Knabe GmbH & Co. KG noch aufrechterhalten und geordnet abgewickelt werden. Kleinere Reparaturen und Räderwechsel werden noch durchgeführt. Zudem können die Kunden ihre eingelagerten Räder nach entsprechender Terminvereinbarung abholen“, so Christian Schulze, Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht.
Gespräche mit Investoren für das gesamte Unternehmen verliefen laut Stellungnahme ergebnislos. Auch der Austausch mit Interessenten für den Werkstattbetrieb konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Alle Interessenten haben sich laut Mitteilung inzwischen zurückgezogen. Daher habe man die Entscheidung getroffen, den Geschäftsbetrieb der Knabe GmbH & Co. KG zu schließen. Die Arbeitsverhältnisse der noch verbliebenen rund 35 Mitarbeiter seien gekündigt worden. Alle weiteren der ursprünglich beschäftigten 65 Mitarbeiter hätten ihre Arbeitsverträge laut Stellungnahme bereits ihrerseits gekündigt und neue Arbeitsverhältnisse bei anderen Arbeitgebern aufgenommen.