Besonders die Fokussierung auf das Geschäft mit Gebrauchtwagen sichert dem Unternehmen, das 37 Standorte in 10 Bundesländern unterhält, solide Absatzzahlen. „Wir wachsen stärker als der Gesamtmarkt, weil wir die individuelle Mobilität mit dem eigenen Auto für viele Menschen finanziell erreichbar halten. Das Qualitäts- und Preisbewusstsein der Kundinnen und Kunden wächst. Bei steigenden Lebenshaltungskosten wird sich dieser Trend verstärken. Diese Chance wollen wir nutzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Wilfried Wilhelm Anclam. Laut Jahresabschluss lag der Umsatz im Jahr 2025 bei 1,027 Milliarden Euro. Im Vorjahr erwirtschaftete Autoland noch einen Umsatz von 888,2 Millionen Euro mit gut 50.000 verkauften Autos.
Mit einem Gewinn von 99,58 Millionen Euro (EBITDA) im Jahr 2025 zählt Autoland zu den ertragsstärksten Automobilhandelsunternehmen hierzulande. Die Verantwortlichen melden eine signifikante Stärkung der Eigenkapitalbasis: Lag die Eigenkapitalquote 2024 noch bei 44,7 Prozent, so betrug sie zum Ende des vergangenen Jahres 49,2 Prozent. Für das Jahr 2026 hat der Vorstandsvorsitzende Wilfried Wilhelm Anclam das Verkaufsziel von 68.000 Fahrzeugen ausgegeben. Mit der Personalie Christian Lindner hat der Autodiscounter seine Wachstumsambitionen untermauert. Lindner kümmert sich um die Bereiche Marketing, Vertrieb und Digitalisierung. Im Jahr 2025 hat Autoland sein Filialnetz um vier neue Standorte erweitert, in diesem Jahr kamen bereits weitere vier Standorteröffnungen hinzu – die Autoland-Führung kündigt im Zuge der Veröffentlichung der Umsatzzahlen sieben weitere Neueröffnungen an. "Künftig soll die Geschäftstätigkeit auf ganz Deutschland ausgeweitet, die digitalen Vertriebskanäle verstärkt und das Unternehmen zu einem führenden Mobilitätsdienstleister weiterentwickelt werden", heißt es in einer Mitteilung. Im Jahr 2035 will das Unternehmen mit 120 Niederlassungen in ganz Deutschland vertreten sein. Die Firmenzentrale von Autoland befindet sich in Sandersdorf-Brehna und der Firmensitz in Berlin.