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Automechanika 2026: Klassikbranche trifft Aftermarket

Oldtimer KlassikerKlassiker sind auf der diesjährigen Automechanika in Halle 11.1 zu sehen.  Foto: Kay Lehmkuhl

Im Bühnentalk „Business Opportunities with FIVA: Professionals in the Historic Vehicle Market“ will Jos Theuns, Senior Vice-President External Relations des Oldtimer-Weltverbands FIVA, aufzeigen, wie Unternehmen die internationale Oldtimer- und Youngtimer-Community erreichen können. Besitzer historischer Fahrzeuge investieren laut FIVA durchschnittlich knapp 4.000 Euro pro Jahr in direkte fahrzeugbezogene Aktivitäten. 78 Prozent besuchen Veranstaltungen, rund 81 Prozent gehören einem Club oder einer Enthusiasten-Organisation an.

Ein Highlight: Im Rahmen der „Classic Car Exhibition" zeigt Opel Classic über 100 Jahre Automobilgeschichte. Rund um den Opel-Classic-Stand F12/F74A im Freigelände reicht die Auswahl vom Patent-Motorwagen „System Lutzmann" aus dem Jahr 1899 über den Opel GT bis zu Motorsportfahrzeugen wie dem Calibra V6 4x4 und dem Astra Kit Car. Ergänzt wird die Schau durch das Opel-Blitz-Löschfahrzeug aus den 1950er- und 1960er-Jahren sowie die Studie Opel Maxx von 1995. Leif Rohwedder, Leiter Opel Classic, blickt voraus: „Das diesjährige Engagement von Opel Classic auf der Automechanika soll die einzigartige Geschichte von Opel beim internationalen Fachpublikum unterstreichen und greifbar machen. Die Besucher können Opel-Modelle von 1899 bis zum Jahr 2000 in Augenschein nehmen und so automobile Tradition und Innovation 'made in Germany' erleben."

Zu den Höhepunkten des Klassikprogramms zählt auch die Verleihung des „Goldenen Klassikers“ von Auto Bild Klassik auf der Bühne in Halle 11.1. In fünf Kategorien wählten die Leserinnen und Leser von Auto Bild Klassik ihre Favoriten unter insgesamt 50 Old- und Youngtimern, die 2026 ein Jubiläum feiern. Die ausgezeichneten Fahrzeuge werden anschließend auf dem Messegelände präsentiert. „Mit dem Goldenen Klassiker würdigen wir Fahrzeuge, die ihre Zeit geprägt haben und bis heute Menschen für automobile Geschichte begeistern. Die Automechanika Frankfurt bietet dafür den passenden Rahmen, denn hier treffen Fahrzeugkultur, handwerkliches Wissen und die professionelle Klassikbranche zusammen“, so Stephan Kurzawski, Senior Vice President der Messe Frankfurt. Die Ausstellung „Die Geschichte des Kfz-Reparaturhandwerks in Deutschland“ zeichnet in der Galleria 0 den Weg von den improvisierten Anfängen bis zum modernen Kfz-Gewerbe nach. Sie macht sichtbar, wie der technische Fortschritt das Berufsbild kontinuierlich verändert hat. Die Präsentation basiert auf der Ausstellung „Läuft wieder! Zu Besuch in einer Kfz-Werkstatt der 1960er-Jahre“, die 2017 im LWL-Freilichtmuseum Hagen gezeigt wurde. „Das Programm zeigt, wie eng automobile Geschichte, spezialisierte Werkstattarbeit und aktuelle Geschäftsfragen im Aftermarket miteinander verbunden sind. Mit dem FIVA-Talk, den Fahrzeugen von Opel Classic und der Ausstellung zur Geschichte des Kfz-Reparaturhandwerks machen wir unterschiedliche Facetten sichtbar“, sagt Michael Johannes, Vice President Mobility & Logistics Messe Frankfurt. 

Wir berichten in der kommenden Woche ausführlich über sämtliche Schwerpunkte der Automechanika.

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