Wie der Automobilhersteller mitteilt, sind seine beiden Marken Renault und Dacia damit „nach längerer Zeit wieder direkt in Osnabrück vertreten”. „Mit der Autowelt Hartmann gewinnen wir einen engagierten Partner an einem wichtigen Standort in Niedersachsen. Das moderne Autohaus, die zentrale Lage und das konsequent umgesetzte Markenkonzept schaffen beste Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum und höchste Kundenzufriedenheit“, so Florian Kraft, CEO der Renault Deutschland AG, anlässlich der Neueröffnung. Die Autowelt Hartmann ist seit mehr als 40 Jahren Partner von Renault und Dacia und expandiert mit den beiden Marken nun nach Osnabrück. Das Unternehmen vertritt die Marken bereits in Rheine, Ibbenbüren und Münster, wobei an einem zweiten Autohaus in Münster zusätzlich Services für Seat, Cupra und Mazda angeboten werden. An ihren nun fünf Standorten beschäftigt die Autowelt Hartmann mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den neuen Räumlichkeiten in Osnabrück will das Team um Inhaber und Geschäftsführer Oliver Hartmann auf insgesamt rund 840 Quadratmetern „ein modernes Marken- und Kundenerlebnis” ermöglichen. Etwas mehr als die Hälfte der Fläche nimmt der Showroom ein, während der Werkstattbereich mit Hebebühnen, Direktannahme und Montagezone mehr als 160 Quadratmeter umfasst. Zeitgemäße Büro- und Sozialräume ergänzen den Standort.
Positive Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr
Gemeinsam mit dem Autohaus Sirch hat Renault erst kürzlich auch einen neuen Standort in Memmingen realisiert. Der dortige Betrieb vereint die Konzernmarken Renault, Dacia und Alpine unter einem Dach. Ein wichtiger Schritt zur Ersatzteilversorgung der hiesigen Service-Partner ist zudem die vor wenigen Wochen erfolgte Einweihung des neuen Logistikzentrums in Brühl. Dieses spielt für die strategischen Pläne des Herstellers eine zentrale Rolle. Mit Blick auf die vorgelegten Halbjahreszahlen scheint Renault dabei auf durchaus gutem Weg. Ein Umsatz von rund 30,3 Milliarden Euro bedeutet einen Zuwachs von 9,5 Prozent. Zu diesem kräftigen Plus trugen sowohl der Automotive-Bereich (26,8 Milliarden Euro; +9,3 Prozent) als auch das Segment Mobilize Financial Services (3,4 Milliarden Euro; +11 Prozent) bei. Insbesondere bei elektrifizierten Fahrzeugen konnte das Unternehmen im Jahresverlauf demnach deutlich zulegen. Basierend auf diesen Ergebnissen hält das Renault-Management die Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2026 aufrecht: Geplant ist weiterhin eine operative Konzern-Marge von 5,5 Prozent des Umsatzes sowie ein Free Cashflow im Bereich Automotive von einer Milliarde Euro.