In Stockdorf und Gilching

Bei Webasto werden weitere 300 Arbeitsplätze abgebaut 

Webasto_Flags_webBei Webasto müssen bis Jahresende weitere 300 Beschäftigte gehen.  Foto: Webasto 

650 Arbeitsplätze baut Webasto bis Ende des Jahres an seinen Standorten Gilching, Hengersberg, Neubrandenburg, Utting sowie in der Zentrale in Stockdorf bei München ab. „Eine schwere, aber angesichts der Marktentwicklung auch bei Webasto unumgängliche Entscheidung“, nannte der erst im Frühjahr installierte Vorstandsvorsitzende Jörg Buchheim den Schritt im April. Wie sich nun zeigt, geht dieser jedoch offenbar noch nicht weit genug. Webasto streicht bis Jahresende weitere 300 Stellen hierzulande. 

Betroffen sind vor allem die Niederlassungen Stockdorf und Gilching, wobei der Schwerpunkt auf Führungspositionen in der Verwaltung liegen soll. „Die Veränderungen auf dem Automobilmarkt erfordern eine schlankere und kosteneffizientere Organisation mit weniger Komplexität und schnellen Entscheidungswegen. Nur so bleiben wir wettbewerbsfähig”, teilt Jörg Buchheim zum verschärften Stellenabbau mit. „Auch wenn uns dieser Schritt nicht leichtfällt, ist er angesichts der aktuellen Marktentwicklung notwendig. Er ist entscheidend dafür, Webasto jetzt zukunftsfähig aufzustellen. Wir werden die Maßnahmen mit Augenmaß und im Einklang mit unserer Unternehmenskultur umsetzen.“ 

In Abstimmung mit dem unternehmenseinheitlichen Betriebsrat wurde laut Webasto-Mitteilung bereits ein Interessenausgleich samt Sozialplan erarbeitet. Ein zentrales Element der Vereinbarung ist das Angebot an die Mitarbeitenden, in eine Transfergesellschaft zu wechseln. Diese soll sie über einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten bei der beruflichen Neuorientierung unterstützen.

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