Ferdinand Bilstein de México ist die 24. internationale Tochtergesellschaft der Bilstein Group. Laut Konzernangaben war die Integration von Interauto in die Unternehmensgruppe von Beginn an darauf ausgerichtet, das internationale Wachstum voranzutreiben. Mexiko sei einer der wichtigsten Ersatzteilmärkte in Lateinamerika und das Land biete großes Entwicklungspotenzial. Seit April werden Verschleißteile der Produktmarke Febi direkt über das Lager der mexikanischen Tochtergesellschaft distribuiert. „Die Integration von Interauto ist ein wichtiger strategischer Schritt, um unser internationales Wachstum weiter auszubauen. Mit Ferdinand Bilstein de México als 24. Auslandsgesellschaft setzen wir ein klares Zeichen für unser wirtschaftliches Engagement in Lateinamerika und stärken gezielt die weltweite Präsenz der Bilstein Group“, sagt Karsten Schüßler-Bilstein, Geschäftsführer der Bilstein Group.
Das Automotive-Unternehmen aus Ennepetal will Marktpotenziale konzentrierter erschließen und sein globales Netzwerk stärken. Im Falle von Interauto ist die Ausgangsbasis laut Management gut. Das 1996 gegründete Unternehmen verfüge über langjährige Erfahrung im Vertrieb von Ersatzteilen und sei mit der Marke Brück Germany fest im mexikanischen Aftermarket etabliert. Diese Kombination aus lokalem Know-how und internationaler Markenstärke eröffne der Bilstein Group neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der Aktivitäten in Mexiko und Lateinamerika. Zur Akquisition hatte Schüßler-Bilstein im letzten Jahr erklärt: „Die Markenpositionierung und das Qualitätsverständnis sind mit unseren Vorstellungen und Werten ebenfalls deckungsgleich. Darüber hinaus ist Brück Germany eine der stärksten Marken im mexikanischen Ersatzteilgeschäft.“ Der Jahresumsatz von Interauto wird von den Verantwortlichen auf über 50 Millionen Euro beziffert.