„Ich habe schon als Jugendlicher gelernt, was es heißt, mit anzupacken, zuverlässig zu sein und Verantwortung zu tragen“, erinnert sich Kuhfuß, dessen Eltern in verschiedenen Branchen selbständig tätig waren. Nach Abschluss der Ausbildung entschied er sich für die Meisterschule, unterstützt vom damaligen Betriebsinhaber. 2009 übernahm er die Werkstattleitung, zwei Jahre später die Niederlassungsleitung. 2018 folgte der Einstieg als Mitinhaber. Die Entwicklung des Standorts trägt seither nach Aussage der Verantwortlichen klar seine Handschrift: organisatorisch, technisch und strategisch.
Unter seiner Führung wurde der Betrieb kontinuierlich ausgebaut. Neben dem klassischen Pkw-Reifen- und Autoservice bildet der Bereich Lkw- und Industriereifen mit eigener Grube, mobilen Servicefahrzeugen und 24-Stunden-Pannenhilfe eine tragende Säule. Parallel dazu gewann der Autoservice an Bedeutung, inklusive moderner Diagnosetechnik, Hochvolt-Kompetenz für E-Fahrzeuge sowie HU- und AU-Prüfungen in Zusammenarbeit mit der Dekra.
Ein sichtbares Zeichen des Wandels ist der neue Markenauftritt, der im Spätsommer 2025 umgesetzt wurde. Für Kuhfuß steht er weniger für Design als für einen strategischen Anspruch: Werkstätten zukunftsfähig, digital und kundenorientiert aufzustellen. Dabei spielt auch die enge Zusammenarbeit mit dem Systemgeber Premio Reifen + Autoservice beziehungsweise GRS eine zentrale Rolle: „Die Premio-Zentrale steht bei allen Schritten und Entscheidungen voll hinter mir. Ich habe in jeder Phase verlässliche Ansprechpartner, ob bei strategischen Themen, technischen Neuerungen oder Personalfragen“, erklärt Kuhfuß. „Ich habe in den letzten Jahrzehnten keine einzige Tagung verpasst, sondern jede Veranstaltung aktiv genutzt. Der BRV-Junior-Manager beispielsweise war ein wichtiger Baustein meiner Entwicklung.“
Heute beschäftigt Premio Hagen 18 Mitarbeitende, darunter drei Auszubildende. Weiterbildung ist fester Bestandteil des Alltags. Auch regional ist Kuhfuß fest verwurzelt – unter anderem durch sein ehrenamtliches Engagement im Jugendbereich eines Hagener Sportvereins. Seine persönliche Perspektive formuliert er klar: „Ich habe mein Berufsleben mit Premio Hagen begonnen – und ich habe fest vor, es auch hier zu beenden.“