Autohaus-Geschäft 

Bleker Gruppe und BYD kooperieren auch in Münster

Unter anderem das BYD-Modell Atto 2 ist über die Bleker Gruppe erhältlich.Unter anderem das BYD-Modell Atto 2 ist über die Bleker Gruppe erhältlich.  Foto: BYD

Im Oktober vergangenen Jahres hatte die Bleker Gruppe ihr Portfolio um die Marke BYD ergänzt und dafür ihre Borkener Niederlassung entsprechend erweitert. Dass mit Münster nun ein zweiter Standort hinzu kommt, hat laut Geschäftsführer Christian Voßkamp mit dem festgestellten Zuspruch für die neue Marke zu tun: „Die hohe Nachfrage bestätigt das große Interesse unserer Kunden an den elektrifizierten Fahrzeugen von BYD. Deshalb freuen wir uns sehr, ihnen nun an einem weiteren Standort ein noch umfassenderes Angebot machen zu können.”

Neben BYD vertritt die Autohaus Bleker GmbH auch die Marken Alfa Romeo, Citroën, DS Automobiles, Peugeot, Renault, Dacia, Opel, Jeep, Nissan, Maserati, Alpine, Fiat, Abarth, Kia, Suzuki, Leapmotor, XPeng und Silence. Dafür ist die Gruppe mit insgesamt 14 Filialen in den acht Städten und Gemeinden Borken, Bocholt, Ahaus, Dülmen, Münster, Dortmund, Bremen und Stuhr präsent. Rund 1.000 Beschäftigte erwirtschaften dort einen jährlichen Umsatz von etwa 615 Millionen Euro. 2024 konnte das Unternehmen sein 75-jähriges Jubiläum feiern. 

BYD will weiter wachsen 

Nachdem das hiesige BYD-Vertriebs- und Servicenetz zum Ende des Jahres 2025 150 Standorte zählte, haben die Verantwortlichen ihr Ziel für 2026 nach oben korrigiert. 350 Standorte lautet die Zielmarke, die bis Ende dieses Jahres erreicht werden soll. Die zweite Niederlassung im Verbund der Bleker Gruppe ist dafür ein weiterer Baustein. „Wir freuen uns, dass wir die Partnerschaft mit der Bleker Gruppe vertiefen und stärken können. Nach dem erfolgreichen Start unserer Zusammenarbeit im Jahr 2025, war es die logische Konsequenz, gemeinsam nun den nächsten Schritt zu machen. Damit treiben wir die Wachstumsstrategie von BYD in Deutschland weiter voran“, fasst Kai Schröder, Network Director BYD Deutschland, zusammen. 

Im vergangenen Jahr hat der Hersteller die Zahl seiner Neuzulassungen hierzulande deutlich ausgebaut. 23.360 zugelassene Exemplare bedeuten eine Steigerung von mehr als 700 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für dieses Jahr steht ferner der bereits auf der Händlertagung im Dezember 2025 verkündete Umzug der Deutschlandzentrale von Stuttgart nach Offenbach an. Zudem soll im ersten Halbjahr die Produktion im BYD-Werk Ungarn anlaufen. International forciert das Unternehmen außerdem den Ausbau der Markenbekanntheit und arbeitet dafür mit dem englischen Fußballklub Manchester City zusammen. Zusätzlich zu einer großflächigen Präsenz im Etihad Stadium – etwa auf den Kopfstützen der Spielerbank – wird das BYD-Logo in diesem Zuge auf den Trainingstrikots der Herrenmannschaft und ab der kommenden Saison auch den denen der City-Damen zu sehen sein. 

Stella Li, Executive Vice President von BYD, mit Ferran Soriano (m., CEO City Football Group) und den Spielern Rayan Aït-Nouri (l.), Omar Marmoush (2.v.l.) und Marc Guéhi (r.).
Stella Li, Executive Vice President von BYD, mit Ferran Soriano (m., CEO City Football Group) und den Spielern Rayan Aït-Nouri (l.), Omar Marmoush (2.v.l.) und Marc Guéhi (r.). Foto: BYD

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