Falsch verschraubte Airbags und Stromschlaggefahr

BMW ruft vollelektrisches SUV iX3 zurück

Die Produktion der aktuellsten Version des iX3 begann erst Ende 2025.  Foto: BMW

Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unter der Referenznummer 16607R mitteilt, wurden die Seitenairbags des Stromers nicht gemäß Spezifikation verschraubt, wodurch sich bei einer unfallbedingten Airbagsauslösung der Airbag falsch entfalten oder der Gasgenerator aus seiner Position bewegen und die Insassen treffen kann. Daher muss die Verschraubung des Kopfairbag (links und rechts) geprüft und gegebenenfalls nachgearbeitet werden. 4.843 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 18.12.2025 bis 08.05.2026 sind weltweit vom Rückruf betroffen, 1.071 entfallen dabei auf Deutschland. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind dem KBA bisher nicht bekannt.

Außerdem machen weltweit 145 iX3 aus dem Produktionszeitraum 25.11.2025 bis  20.02.2026 Probleme, 28 entfallen dabei auf Deutschland. Wie das KBA unter der Referenznummer 16565R festhält, kann bei den Modellen eine fehlerhafte Ladeelektronik zum Anliegen einer Spannung an der Karosserie während des Ladevorgangs führen. Es besteht Stromschlaggefahr beim Berühren der Karosserie. Daher muss die Komfortladeelektronik ersetzt werden. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind dem KBA auch in diesem Fall derzeit nicht bekannt.

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