Die Kernzielgruppe des Vehicle Care Assistant (VCA) sind laut Bosch-Angaben etwa Handwerksbetriebe sowie Liefer-, Pflege- und Mobilitätsdienste, die im Arbeitsalltag stark auf die Verfügbarkeit ihrer Fahrzeuge angewiesen sind. Aufgrund ihrer oftmals geringen Fuhrparkgröße verfügen viele dieser Unternehmen nicht über eigene Flottenmanagement-Systeme. Diese Lücke soll der VCA schließen, indem er relevante Fahrzeugdaten – darunter Kilometerstand, Reifendruck, Serviceintervalle oder auch Warnmeldungen – über die bereits integrierte Fahrzeugkonnektivität oder einen OBD-Dongle an die zuständige Werkstatt überträgt. Aufgrund dieser Infos könnten Bosch-Car-Service-Betriebe Handlungsbedarfe früher erkennen und als „proaktiver Servicepartner” vorausschauend auf ihre Kunden zugehen. Zudem werde so die Auslastungsplanung der Werkstatt vereinfacht.
„Viele kleinere Unternehmen sind täglich auf ihre Fahrzeuge angewiesen, verfügen aber nicht über die Ressourcen für professionelle Flottenmanagement-Systeme. Der Vehicle Care Assistant ist eine einfache digitale Lösung mit Mehrwert für beide Seiten: Unternehmen profitieren von höherer Fahrzeugverfügbarkeit und Werkstätten können ihre Kunden proaktiver betreuen und langfristigere Kundenbeziehungen aufbauen“, führt Elena Orti als Projektleiterin Vehicle Care Assistant aus. Der Service ist ab sofort in Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und dem Vereinigten Königreich verfügbar und soll im Anschluss schrittweise in weiteren europäischen Ländern eingeführt werden. Bosch-Angaben zufolge eignet sich die Software-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen mit drei bis 100 Fahrzeugen.