Laut Kraftfahrt-Bundesamt-Referenznummer 16790R sind bei BMW die Modelle der Baureihen Z4, X4, X3, 4, 6, I3, 2, 7, X6, 5, X7, 3, X5 aus dem Produktionszeitraum vom 31.07.2020 bis zum 26.02.2026 von dem Rückruf betroffen. Durch Abrieb bedingte Ablagerungen im RWT-Starterrelais können den Kontaktwiderstand erhöhen und in der Folge zu Kurzschlüssen mit erhöhter Brandgefahr führen. Um das Problem zu beheben, muss bei den betroffenen Modellen der Starter des Motors ersetzt werden. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind dem KBA derzeit nicht bekannt. Weltweit sind 744.234 Pkw potenziell betroffen, auf Deutschland entfallen 42.300.
Softwareupdate beim MG S5 EV nötig
Auch beim chinesischen SUV MG S5 EV aus dem Produktionszeitraum vom 22.01.2025 bis zum 29.01.2026 besteht laut KBA-Referenznummer 16617R Brandgefahr. Wenn der Kühlerlüfter in Umgebungen mit niedrigen Temperaturen einfriert und blockiert, kann die Aktivierung der Innenraumheizung zu einer Überhitzung des Vorwiderstands der Lüftersteuerung führen. Um den Fehler zu beheben, muss die IMCU-Software des SUVs aktualisiert werden. Dem KBA liegen eigenen Angaben zufolge bereits Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden vor. Weltweit sind 9.806 von der Maßnahme betroffen, deutschlandweit müssen 1.830 Fahrzeuge in die Werkstätten.
Beim Hyundai Inster droht ein Kurzschluss
Weltweit müssen zudem 40.045 Hyundai Inster aus dem Produktionszeitraum vom 14.02.2024 bis zum 14.04.2026 in die Werkstätten. Grund dafür ist laut KBA eine Beschädigung im Inneren des 3-Wege-Ventils. Diese kann zum Austritt von Kühlmittel führen, wodurch ein Kurzschluss entstehen kann. Es besteht Brandgefahr. Um das Problem zu beheben muss bei den betroffenen Fahrzeugen das 3-Wege Ventil durch ein optimiertes Bauteil ausgetauscht werden, so das KBA. Deutschlandweit sind 14.610 Fahrzeuge von der Maßnahme betroffen.
Erhöhte Brandgefahr beim Kia Niro
Laut Referenznummer 16831R muss auch der Kia Niro aus dem Produktionszeitraum vom 19.05.2020 bis zum 18.03.2022 in die Werkstätten. Durch eine eingeschränkte Batterieüberwachung besteht eine erhöhte Brandgefahr. Daher muss die Software des Batteriemanagementsystems aktualisiert und, falls erforderlich, die Batteriebaugruppe ausgetauscht werden. Weltweit sind potenziell 14.117 Fahrzeuge betroffen, 1.791 entfallen auf Deutschland. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind dem KBA bisher nicht bekannt.