Das Tire Industry Project ist zentrales Nachhaltigkeitsforum der globalen Reifenindustrie. Continental ist seit der Gründung im Jahr 2005 TIP-Mitglied. „Wir fühlen uns geehrt, erneut zur Co-Vorsitzenden gewählt worden zu sein. TIP fördert die Zusammenarbeit innerhalb der Reifenindustrie sowie mit der Wissenschaft und weiteren Partnern. Seit der Gründung vor 20 Jahren bringt TIP die größten Reifenhersteller zusammen, um gemeinsam komplexe übergeordnete Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit anzugehen. Ein Beispiel hierfür ist die Förderung des wissenschaftlichen Verständnisses der Emissionen durch Reifenabrieb“, erläutert Christian Kötz, Leiter des Reifenbereichs und Vorstandsmitglied der Continental AG. Laut Kötz eignet sich TIP hervorragend, um die "ambitionierte Nachhaltigkeitsagenda" von Conti zu verstärken.
„Continental ist seit der Gründung des Tire Industry Project vor 20 Jahren engagiert dabei. Die Wiederwahl als Co-Vorsitzende zeugt von Continentals starker Expertise und ihrem kooperativen Ansatz. Wir freuen uns darauf, weiterhin eng mit Continental zusammenzuarbeiten. Als Co-Vorsitzende gestalten Continental, Bridgestone, Goodyear und Michelin die strategische Ausrichtung des Tire Industry Project aktiv mit“, so Dr. Larisa Kryachkova, Geschäftsführende Direktorin des Tire Industry Projects. Das globale Forum der Reifenindustrie befasst sich mit allen Phasen des Lebenszyklus von Reifen, von der Rohstoffbeschaffung über die Herstellungs- und Nutzungsphase bis hin zum Management von Altreifen. Unter der Schirmherrschaft des World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) bringt das TIP die zehn führenden Reifenunternehmen zusammen, die gemeinsam für mehr als 60 Prozent der weltweiten Reifenproduktionskapazität stehen.
Conti zeigt sich in Nachhaltigkeitsfragen vielfach initiativ. So investiert das Unternehmen beispielsweise in seine Forschung zu Reifenabrieb und zeigte kürzlich ein Verfahren, das Abriebpartikel direkt an der Entstehungsstelle sichtbar macht. In der Reifenproduktion strebt Continental an, den Anteil nachhaltiger Materialien innerhalb der nächsten fünf Jahre von derzeit 26 auf mindestens 40 Prozent zu steigern. Außerdem vermeldete der Konzern aus Hannover ISCC-Nachhaltigkeitszertifizierungen für die Reifenwerke im französischen Sarreguemines, in Korbach und in Púchov.
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