Neben Nordamerika sind Robotaxis und ähnliche Einheiten vor allem in chinesischen Metropolen wie Shanghai oder Peking bereits Teil des Stadtbildes. Hierzulande ist das autonome Fahren gegenwärtig vor allem noch Bestandteil umfangreicher Forschungsarbeiten, wenngleich etwa Mercedes-Benz Ende letzten Jahres eine Genehmigung für die 95 km/h-Version seines Systems Drive Pilot erhalten hat. „Fahrerlos agierende Robotaxis werden bald Teil unseres Mobilitätsalltags sein. Wie normale Pkw, Lastenfahrräder oder E-Scooter“, ist Meletis Xigakis, Leiter Forschung und Entwicklung des Erstausrüstungsgeschäfts von Continental Tires, überzeugt.
Für genau diesen Markt – und zwar sowohl bereits verfügbare Fahrzeuge als auch perspektivisch für autonom fahrende Privatautos – entwickelt und produziert Continental dedizierte Reifenoptionen. „Entscheidend für deren Effizienz ist, dass sie mit maßgeschneiderten Reifen unterwegs sind. Hier setzen wir mit unserer aContact-Produktlinie an. Sie vereint speziell auf den jeweiligen Hersteller oder Mobilitätsanbieter abgestimmte angepasste Technologien. So sorgen wir für Sicherheit, Leistung und Effizienz“, erläutert Xigakis.
Das bedeutet, dass die Hannoveraner Gummimischungen und Profildesigns der Reifen entsprechend ihres Einsatzspektrums anpassen. Während der innerstädtische Verkehr andere Anforderungen an die Reifen stellt, als Shuttle-Fahrzeuge mit klar definierten Routen etwa auf einem Flughafengelände, seien die Anforderungen bei Sicherheitseigenschaften in der Regel gleich. Andere Entwicklungsparameter wie eine besonders robuste Seitenwandkonstruktion, der Rollwiderstand oder ein geräuscharmes Fahrerlebnis würden nach Aussage der Verantwortlichen jedoch je nach Kundenwunsch gezielt stärker oder weniger stark gewichtet.