An dem Standort in Cairo Montenotte in der Provinz Savona fertigt Continental hydraulische Trommelbremsen wie etwa die Parkbremse für Simplex-Bremsen (EPB-Si). Der jährliche Umsatz der Niederlassung, zu der auch F&E-Einheiten gehören, erwirtschaftet Unternehmensangaben zufolge einen jährlichen Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Die nun geplante Veräußerung ist Teil der umfangreichen Transformation von Continental, wie Philipp von Hirschheydt, Conti-Vorstandsmitglied und designierter Aumovio-CEO, berichtet: „Mit der Vereinbarung setzen wir die Konsolidierung unserer europäischen Fertigungsstandorte fort. Sie ist damit auch ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie in Europa, unsere F&E-Aktivitäten sowie Investitionen besser auf unsere Produktstrategie und Zukunftstechnologien wie elektrische Bremsen oder integrierte Reibbremslösungen auszurichten. Die Transaktion folgt unserer Linie, unser Kerngeschäft zu stärken und unser operatives Geschäft effizienter zu gestalten.“
Käufer des Standortes ist die Mutares SE & Co. KGaA, die mit dem Deal ihr Segment Automotive & Mobility stärkt. „Das langjährige Know-how, das starke Produktportfolio und die hochqualifizierten Mitarbeitenden bilden eine hervorragende Grundlage für die operative Entwicklung und zukünftiges Wachstum“, teilt Johannes Laumann, CIO von Mutares, zu der Vereinbarung mit. Vorbehaltlich üblicher Bedingungen und Genehmigungen wird das Geschäft im vierten Quartal dieses Jahres nach dem für September vorgesehenen Börsengang von Aumovio erfolgen. „Wir sind überzeugt, dass Mutares mit seiner umfangreichen Erfahrung im Automobilgeschäft der richtige Eigentümer ist, um den Standort in die Zukunft zu führen”, so Philipp von Hirschheydt. „Unser gemeinsames Ziel ist es, Kontinuität für Mitarbeitende, Kunden und Partner sicherzustellen und dem Standort Cairo Montenotte eine langfristige Perspektive zu geben.“