Wie einer Continental-Mitteilung zu entnehmen ist, umfasst die geplante Transaktion neben den firmeneigenen BestDrive-Filialen auch zwei Runderneuerungswerke sowie die Verwaltungsfunktionen für das Reifen- und Kfz-Geschäft mit insgesamt rund 1.200 Mitarbeitenden. Die für die Franchise-und die FleetPartner-Organisation zuständigen Mitarbeiter werden in diesem Zuge in die Marketing- und Vertriebsorganisation von Continental in Frankreich integriert. Nach Vollzug des Deals – für den unter anderem noch die Zustimmung des Conti-Aufsichtsrates sowie Gespräche mit dem Comité Social et Économique (CSE) ausstehen – wird Continental Privat- und Flottenkunden in Frankreich über ein mehr als 200 Standorte zählendes Netzwerk von BestDrive-Servicezentren bedienen. Betrieben werden diese dann jeweils von Franchisenehmern.
Mit seinem BestDrive-Konzept und der zugehörigen Reifen-Eigenmarke ist Continental in diversen internationalen Märkten aktiv. In Europa hatte das Unternehmen dabei zuletzt verschiedene Anpassungen vorgenommen und die jeweiligen Organisationen in der Schweiz und Österreich in „BestDrive by Continental” umbenannt. Zu Standorten in den beiden genannten Ländern sowie unter anderem auch in Polen und der Slowakei kamen 2024 auch die ersten Betriebe in Ungarn hinzu. In Irland einigte sich das Unternehmen in diesem Sommer derweil mit Modern Tyres auf einen Verkauf von BestDrive Irland. Zu dem nun angestrebten Deal mit ASC sollen keine weiteren Details bekanntgegeben werden.
ASC ist eine Investmentgesellschaft mit Sitz in Luxemburg und München, die sich nach eigenen Angaben auf europaweite Unternehmens-Spin-offs, Ausgliederungen und Nachfolgekonstellationen mit Potenzial konzentriert. Genau über dieses Thema haben wir in unserer jüngsten Interview-Folge mit Patrick von Herz von Lincoln International gesprochen. Diese hört ihr direkt hier sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen.