Auch darüber hinaus beschränkt sich die Conti-Mitteilung zum Abschluss des Geschäfts auf die wesentlichen – und in weiten Teilen bereits bekannten – Eckpunkte des Deals. So steht die Veräußerung von OESL im Einklang mit der Strategie des Unternehmensbereichs ContiTech, sich künftig noch stärker auf Industriekunden zu konzentrieren. Der entsprechende Kaufvertrag wurde ohnehin bereits Ende August 2025 unterzeichnet und die entsprechende Info auch bereits in den Markt kommuniziert. Die damals noch ausstehenden kartellrechtlichen Genehmigungen liegen inzwischen vor, sodass die Transaktion nun final über die Bühne gehen konnte.
Zum Kaufpreis sowie weiteren Details schweigen sich beide Vertragspartner nach wie vor aus. Continental nennt in der aktuellen Mitteilung lediglich aktualisierte Unternehmens-Kennzahlen zur Einheit OESL: Diese zählte 2025 etwa 14.000 Beschäftigte und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro – im Jahr zuvor lagen diese Werte noch bei über 16.000 respektive rund 1,9 Milliarden Euro. Die Geschäftseinheit Original Equipment Solutions entwickelt und produziert Schlauchleitungen und Lagerelemente für Verbrenner- und Elektrofahrzeuge. Philip Nelles teilt als Mitglied des Continental-Vorstands und Leiter des Unternehmensbereichs ContiTech mit: „Als fokussierter Industrie-Champion werden wir unser volles Potenzial entfalten. Der Abschluss des OESL-Verkaufs ist dafür ein wichtiger Schritt. Mit unseren Industriekunden erwirtschaften wir nun rund 80 Prozent unseres Umsatzes.“ Jenseits des Verkaufs von OESL will sich Continental im Laufe des Jahres auch vom Bereich ContiTech trennen und gab dafür zuletzt bereits die neue Managementstruktur von ContiTech bekannt.