Digitales Schadenmanagement wird gestärkt

Dekra stockt Anteile an der Spearhead AG auf 50,1 Prozent auf

01-dekra-hq-2025 webIm Zuge der Mehrheits-Übernahme entsendet Dekra zwei weitere Mitglieder in den Verwaltungsrat von Spearhead.  Foto: Dekra

„Dekra ist mit seinen Dienstleistungen seit 100 Jahren am Puls der Zeit – diesen Weg setzen wir konsequent fort“, teilt Guido Kutschera, Executive Vice President von Dekra, mit. Seit 2021 hatte man eine Minderheits-Beteiligung gehalten, die nun auf 50,1 Prozent aufgestockt wurde. „Mit Spearhead sind wir seit Jahren eng verbunden und setzen mit der Übernahme der Mehrheit ein klares Signal: Beim digitalen Schadenmanagement ist und bleibt Dekra Taktgeber und Technologieführer. Unsere Kunden, gerade aus dem Versicherungsbereich, binden mehr und mehr unserer digitalen Services in ihre Prozesse ein. Hier verbinden wir modernste Technologie mit jahrzehntelanger Gutachten-Erfahrung“, so Kutschera weiter.

Spearhead stellt mit seinem Geschäftsmodell digitale Prozesse in der Abwicklung von Fahrzeugschäden in den Mittelpunkt. Mit Hilfe eines dynamischen Fragebogens, digitaler Meldetools und Telematikdaten wird auf Basis eines umfangreichen Datenbestandes von realen Unfallschäden und Dekra-Schadengutachten die Einordnung von Fahrzeugschäden vereinfacht. Wie Dekra mitteilt werden im Zuge der Mehrheits-Übernahme auch die strategische Steuerung des Unternehmens gestärkt und zwei weitere Mitglieder in den Verwaltungsrat von Spearhead entsendet. Neben Guido Kutschera, der Präsident des Verwaltungsrats bleibt, sind in dem Gremium künftig auch Friedemann Bausch, Geschäftsführer der Dekra Automobil GmbH, sowie Bernd Grüninger, Bereichsleiter Gutachten und Mitglied der Geschäftsleitung der Dekra Automobil GmbH, vertreten.

Dekra intensiviert Partnerschaft mit der EHF

Eine weitere Neuigkeiten verkündet die Prüforganisation zudem hinsichtlich ihrer Sponsoring-Tätigkeiten: Mit der Europäischen Handballföderation EHF haben sich die Dekra-Verantwortlichen auf eine Ausweitung der Zusammenarbeit verständigt. Das Unternehmen fungiert künftig als offizieller EHF-Schiedsrichterpartner in einer Vielzahl von Wettbewerben von der EHF Champions League und der EHF European League über die europäischen Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiele bis hin zu den Jugendeuropameisterschaften und zur Europameisterschaft im Rollstuhl-Handball. Insgesamt umfasst die Partnerschaft, die zunächst über zwei Spielzeiten bis Mitte 2027 läuft, rund 1.300 einzelne Spiele pro Saison. Zuvor hatten beide Seiten schon eine Partnerschaft für die Handball-Europameisterschaften der Männer und der Frauen im Jahr 2026 geschlossen.

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