Verfügbar ist das erweiterte Zertifikat in Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Italien, Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Großbritannien, Spanien, Estland, Lettland und Litauen. Die Einführung erfolgte im Anschluss an eine Pilotphase, in welcher Bosch-Car-Service-Betriebe das neue Gebrauchtwagenzertifikat exklusiv nutzen konnten. Als „neutrale Grundlage für die Restwertermittlung” steht das Angebot künftig allen Werkstätten und Autohäusern zur Verfügung, die die Diagnosesoftware ESI[tronic] nutzen.
Zum Funktionsumfang des Zertifikats teilt das Unternehmen mit: „Mit dem neuen Gebrauchtwagenzertifikat bietet Bosch eine Lösung, die auf Basis gespeicherter Fahrzeugdaten schnell und einfach eine herstellerunabhängige Bewertung und Bescheinigung des Gebrauchtwagenzustands ermöglicht. Basierend auf den in den Steuergeräten hinterlegten Daten liefert das Bosch-Zertifikat Informationen zu gespeicherten Vorunfällen, dem Gesundheitszustand der Hochvoltbatterie, aktiven Fehlercodes und dem aktuellen Serviceintervall. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf eine potenzielle Manipulation des Kilometerstands.” Darüber hinaus gebe das Zertifikat Hinweise darauf, ob die Steuergeräte der Airbags seit Auslieferung des Fahrzeugs ausgetauscht worden seien, was wiederum auf einen Unfallschaden hindeuten könne. Das Gebrauchtwagenzertifikat wird über ein Softwareupdate in die ESI[tronic] integriert und kann von Betrieben als Pay-Per-Use-Service gebucht werden.