Als Teil der 16. Ausgabe seines ESG-Berichts (2024/25) umreißt Hankook zunächst den regulatorischen Rahmen, der für die Erstellung des Dokuments berücksichtigt wurde. So erfüllt das Unternehmen damit neben den Berichtskriterien zu sozialen, ökologischen und finanziellen Auswirkungen gemäß den Vorgaben zur doppelten Wesentlichkeitsprüfung der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) unter anderem auch globale Vorgaben wie die der Taskforce on Nature-related Financial Disclosure (TNFD).
Bereits seit 2021 verfügen die Koreaner außerdem über einen beim Board of Directors angesiedelten ESG-Ausschuss, die Grundlagen für ein ESG-orientiertes Management ausarbeiten und so die Basis für nachhaltiges Wachstum schaffen soll. Einen weiteren Ausschuss gibt es ferner eigens für die mit der EU-Entwaldungsverordnung einhergehenden Auflagen.
Serienreife Nachhaltigkeit
Fortschritte attestiert sich Hankook in seinem ESG-Report insbesondere hinsichtlich der Kreislaufwirtschaft. Als Beispiel wird Koreas erster Reifen mit chemisch recycelten PET-Fasern genannt, den der Konzern gemeinsam mit Hyosung Advanced Materials und SK Chemicals entwickelt hat. Weitere Erfolge seien die Serienproduktion von Reifen speziell für Elektrofahrzeuge, die zu 77 Prozent aus nachhaltigen Rohstoffen bestehen und die ebenso wie drei Sorten Ruß aus Altreifen-Pyrolyseöl ISCC Plus zertifiziert sind,
Schließlich werden in dem Bericht Einzelheiten zum Status und den künftigen Herausforderungen bei acht wichtigen Themen im Zusammenhang mit Klimawandel und Ressourcenkreislauf aufgelistet. Hierzu zählen Klimaschutz, Energieeffizienzmanagement, der Umgang mit Gefahrstoffen und Chemikalien, Kreislaufmanagement, das Feld Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer, Achtung der Menschenrechte, ESG-Risikomanagement in der Lieferkette sowie der Komplex Forschung, Entwicklung und technologische Innovation.