Laut Referenznummer 16542R des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sind in der Ford-Transportersparte gleich zwei Modelle von einem Rückruf betroffen: der Tourneo Custom und der Transit Custom aus dem Produktionszeitraum vom 16.05.2023 bis zum 12.09.2025. Bei den Modellen können Risse in der Kraftstoffzufuhrleitung zu einem Kraftstoffleck oberhalb der Abgasnachbehandlungssysteme führen. Es besteht die Gefahr, dass sich der Kraftstoff an heißen Teilen entzündet und es so zu einem Fahrzeugbrand kommt. Dem KBA sind eigenen Angaben zufolge derzeit drei Schadensereignisse ohne Unfallfolge oder Personenschäden bekannt. Konkrete Maßnahmen seitens des Herstellers wurden bislang nicht veröffentlicht. Weltweit sind 83.086 Fahrzeuge betroffen, 18.514 entfallen auf Deutschland. Es gilt der Hersteller-Rückrufcode 26S31.
Außerdem müssen der Pick-up Ford Ranger und der Ford Kuga aus dem Produktionszeitraum vom 14.02.2025 bis zum 18.11.2025 in Werkstätten inspiziert und gegebenenfalls repariert werden. Bei den Modellen können defekte Abgasrückführungsventile zu Leistungsverlust, Antriebsausfällen und erhöhten Vibrationen führen. Der Hersteller hat keine Angaben zu möglichen Eingrenzungen gemacht. Weltweit sind 2.829 Fahrzeuge potenziell von dem Rückruf betroffen, deutschlandweit müssen 622 in die Werkstätten. Bekannte Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden gibt es keine, es gilt der Hersteller-Rückrufcode 26S10.
Probleme mit den Kontrollleuchten bei Jeep
Auch bei Jeep gibt es einen aktuellen Rückruf. Laut KBA-Referenznummer 16701R wurde beim Wrangler und beim Gladiator aus dem Produktionszeitraum vom 10.10.2017 bis zum 17.06.2022 die Funktion der Motorkontrollleuchte mit der Funktion der Laderaumkontrollleuchte vertauscht. Dadurch können abgasrelevante Fehler nicht wie vorgeschrieben angezeigt werden. Das Problem kann laut KBA mit einer Softwareaktualisierung behoben werden. Weltweit sind 122.850 Fahrzeuge betroffen, auf Deutschland entfallen 4.088. Für den Rückruf gilt der Hersteller-Rückrufcode 16C.
Eingeschränkte Entfrostung der Windschutzscheibe beim Fiat Grande Panda
Beim Kleinwagen des italienischen Automobilherstellers Fiat kann eine Beeinträchtigung der Trocknungsanlage zu unzureichender Sicht durch die Windschutzscheibe führen. Daher muss die Funktion des Defrosters bei den Modellen aus dem Produktionszeitraum vom 28.05.2024 bis zum 01.09.2025 geprüft werden. Bei Bedarf wird eine Schaumstofffüllung an der kritischen Stelle der Lüftungsdüse der Windschutzscheibe entfernt. 21.691 Fahrzeuge sind weltweit potenziell betroffen, deutschlandweit sind es 1.566. Dem KBA sind zurzeit keine Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden bekannt. Es gilt der Hersteller-Rückrufcode F61L.