Der Automobilzulieferer aus Lippstadt bringt eigenen Angaben zufolge Expertise in Fahrzeugelektronik und Lichttechnik mit optischen Technologien in die Partnerschaft ein, ergänzt durch Entwicklungs- und Industrialisierungskompetenz für komplexe Technologien. Distance Technologies zählt zu den Technologieführern in KI-basierter, patentierter, rechnergestützter Optik und 3D-Lichtfeldtechnologie. „Mit dem bauraumoptimierten 3D-AR-Head-Up-Display erweitern wir unser Produktportfolio nicht nur um eine neue, zukunftsweisende Technologie, sondern treiben gleichzeitig die Entwicklung digitaler und nachhaltiger Cockpit-Erlebnisse voran. Die Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt, um künftige User-Experiences maßgeblich zu gestalten", sagt Andreas Lütkes, Mitglied der Geschäftsführung der Business Group Electronics bei Forvia Hella.
In einer gemeinsamen Mitteilung heißt es, dass sich auf Basis des 3D-AR-Head-Up-Displays komplexe Informationen so in das Sichtfeld einblenden lassen, als wären sie Teil der realen Umgebung. Dynamische Navigationshinweise mit Hervorhebung der Zielstraße, Spurführung, Ausfahrthinweise oder Gefahreninformationen würden präzise auf der Fahrbahn im tatsächlichen Blickfeld des Fahrers eingeblendet. Eine virtuelle 3D-AR-Leinwand soll OEMs dabei maximale Flexibilität bieten. „Die revolutionäre 3D-Lichtfeldtechnologie von Distance steht im Mittelpunkt unserer Partnerschaft mit Forvia Hella während wir gemeinsam daran arbeiten, eine neue Generation von AR-HUDs in die Serienproduktion zu bringen. Diese Zusammenarbeit, zusätzlich gestärkt durch die Investition von Hella Ventures in Distance Technologies, ermöglicht es uns, über die bloße Darstellung von Informationen hinauszugehen und visuelle Intelligenz in die physische Welt zu bringen", so Urho Konttori, Mitgründer und CEO von Distance Technologies.
Automechanika-Präsenz von Forvia Hella und Hella Gutmann Solutions
Auf der aktuell laufenden Automechanika will sich Forvia Hella gemeinsam mit Hella Gutmann Solutions als „Perfect Match“ präsentieren, einer "Verbindung aus OE-Technologie und Teilekompetenz, die der Hella Aftermarket einbringt, mit der KI-gestützten Diagnose zu einem integrierten Angebot für freie Werkstätten von Hella Gutmann Solutions. Denn moderne Fahrzeuge werden durch globale Markttrends technisch immer anspruchsvoller, von freien Werkstätten wird daher mehr als je zuvor verlangt: Sie benötigen tiefes Fahrzeugverständnis, verlässliche Diagnosetools und einen effizienten Zugang zu relevanten Reparaturinformationen", heißt es in einer Messe-Vorankündigung. Dr. Marcel Wiedmann, verantwortlich für das globale Aftermarketgeschäft bei Forvia Hella, teilt mit: „Elektromobilität, automatisiertes Fahren und softwaredefinierte Elektronikarchitekturen erhöhen die Komplexität moderner Fahrzeuge erheblich. Freie Werkstätten brauchen mehr als das passende Ersatzteil: Sie brauchen das Systemverständnis dahinter."