Umstellung auf gemeinsame SAP-ERP-Basis

Grasdorf und Pneuhage schließen „wichtigen Schritt für das Zusammenwachsen” ab

Freuen sich über die gelungene Umstellung auf SAP: Das Team der zentralen Pneuhage SAP-Warenwirtschaft und die beteiligten Grasdorf-Kollegen am Firmensitz in Holle-Sottrum.  Foto: Grasdorf 

Bereits auf SAP umgestellt wurden Unternehmensangaben zufolge die Bereiche Vertrieb, Materialwirtschaft, Einkauf, Logistik und Rechnungswesen. Dafür wurde Grasdorf als Buchungskreis und Verkaufsorganisation innerhalb der SAP-Systemlandschaft der Pneuhage-Gruppe integriert. „Das Umschalten in den Live-Betrieb erfolgte am 1. Juli innerhalb von nur wenigen Stunden, dank des hervorragenden Engagements aller Beteiligten. Wir konnten direkt schon Ausgangsrechnungen erzeugen und die Kunden beliefern. Auch Zahlungseingänge konnten verbucht werden“, berichten Joachim G. Wolf, Geschäftsführer Grasdorf und Johannes Müller, Leiter WWS der Pneuhage Gruppe. 

Die Verantwortlichen sprechen in diesem Zuge von „einem weiteren wichtigen Schritt für das Zusammenwachsen” beider Unternehmen. Das gemeinsame ERP-System und die einheitliche Datenbasis schafften die Grundlage für durchgängige Prozesse und damit auch für Synergieeffekte und Wertschöpfung. Perspektivisch soll daher auch der Produktionsstandort Groitzsch-Klipphausen zu SAP wechseln. Mit Sebastian Hörold wirkt dort seit Anfang des Jahres ein neuer Betriebsleiter. „Zusätzliche Anforderungen an das System durch die Logik der Fertigung” sorgen nach Aussage der Verantwortlichen jedoch dafür, dass für den Moment das bisherige Produktionssystem aktiv bleibt. Derweil laufen Grasdorf-Angaben zufolge bereits weitere Schritte zur Erneuerung des Warenwirtschaftssystems (WWS). 

Pneuhage hat den AS- und EM-Reifen- und Räderspezialisten Grasdorf nach dessen Insolvenz Anfang vergangenen Jahres übernommen. „Seit dem Beginn der Zugehörigkeit zu Pneuhage ab Januar 2025 konnte man für die Kunden und Geschäftspartner wichtige Mehrwerte in Bezug auf das ab Lager lieferbare Sortiment an Traditionsmarken wie Ceat und Exklusivmarken wie GRI schaffen“, resümiert Joachim G. Wolf. 

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