Die Expertise von Gregorio Borgo im weltweiten Reifengeschäft soll also noch umfassender genutzt werden. Dies entspricht den internationalen Ambitionen des japanischen Reifenherstellers. Der Weg von Borgo bei Yokohama, der zuvor lange in Diensten von Pirelli und auch kurzeitiger bei Prometeon stand, zeichnet eine Linie: Erst Europa-Chef, dann zusätzlich TWS-Consultant (Februar 2025), dann Aufstieg zum Managing Officer auf globaler Ebene (März 2026) und jetzt die Ausweitung seiner Rolle auch auf das US-Geschäft. Borgos Rolle hat sich damit zunehmend zu einer globalen Beratungs- und Aufsichtsfunktion über mehrere regionale Einheiten und Sparten hinweg entwickelt. Bemerkenswert ist auch der parallele Fall von Takeshi Masatomo, der im Gegenzug eine Zuständigkeit abgibt (Head of Tire Overseas Business Planning Dept.). Dies ist im Kontext der Umverteilung von Verantwortlichkeiten im internationalen Reifengeschäft zu sehen.
Takeshi Masatomo hatte die zusätzliche Zuständigkeit für das Tire Overseas Business Planning Department erst seit relativ kurzer Zeit inne: Zum 15. Mai 2025 übernahm Masatomo die entsprechende Aufgabe bei Yokohama Rubber, zusätzlich zu seiner bestehenden Funktion als Leiter der Tire Overseas Sales & Marketing Division. Mit der jetzigen Yokohama-Mitteilung verliert er diese Zusatzfunktion zum 1. September wieder. Yokohama justiert die Overseas-Planungsfunktionen neu. Gregorio Borgo wird künftig mehr strategisch-beratenden Einfluss auf das globale Geschäft erhalten. Yokohama scheint eine globalere Beratungs- und Koordinationsebene um Borgo herum aufzubauen, was in Richtung einer stärkere Verzahnung zwischen Europa-, TWS- und Nordamerika-Geschäft zielt.