Helena Hofer hatte die CFO-Funktion bei Mann+Hummel nach dem Ausscheiden von Jurate Keblyte im Februar bereits interimistisch übernommen. Seitdem agierte sie in einer Doppelrolle als CFO und CHRO, konzentriert sich künftig jedoch ganz auf die Rolle als CFO. Zu der Personalie führt Thomas Fischer, Non-Executive Chairman von Mann+Hummel, aus: „Helena Hofer hat während einer für unser Unternehmen wichtigen Phase starke Führungsqualitäten und großen Einsatz gezeigt, indem sie die Rolle der CFO interimsweise übernommen hat. Mit ihrem nachgewiesenen finanziellen Hintergrund, ihrem tiefen Verständnis unseres Geschäfts und ihrem starken Beitrag als Mitglied unseres Führungsteams ist der Aufsichtsrat davon überzeugt, dass sie die richtige Person ist, um die Position der CFO dauerhaft zu übernehmen.“
Möglich wird dieser Schritt, indem Mann+Hummel Hofers bisheriges Amt als Chief Human Resources Officer (CHRO) neu besetzt. Auch dabei setzt der Filtrations-Spezialist auf eine interne Lösung: Nicole Schuler übernimmt die Position mit Wirkung zum 1. Juni 2026. Die neue Personalchefin gehört dem Unternehmen seit 2023 an und war zuvor unter anderem in verantwortlicher Funktion für EY und Siemens tätig. „Nicole hat eine zentrale Rolle beim Aufbau von GBTS als globaler Organisation sowie bei der Weiterentwicklung des Digitalisierungs- und Transformationsprozesses von Mann+Hummel gespielt, einschließlich der Entwicklung wichtiger Hubs und Kompetenzen in Indien, Mexiko, China und der Tschechischen Republik”, erklärt Kurk Wilks, President und CEO der Mann+Hummel Gruppe, anlässlich der Ernennung Schulers. „Ich schätze Nicoles Engagement sehr und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr in ihrer neuen Rolle.“
Mit den neu sortierten Führungsaufgaben will Mann+Hummel wieder eine positive Dynamik entwickeln. Zuletzt hatte das Unternehmen mit der Ankündigung, den Standort in Speyer bis 2028 zu schließen, noch eher negative Schlagzeilen produziert.