Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unter der Referenznummer 16695R mitteilt, kann bei den betroffenen Modellen die fehlerhafte Verlegung des Vakuumschlauchs des Bremskraftverstärkers zu einer unzureichenden Bremskraftunterstützung führen. Das Europäische Schnellwarnsystem Safety Gate spezifiziert: „Bei Fahrzeugen mit einem 1,0-T-GDI-Benzinmotor ist der Unterdruckschlauch möglicherweise falsch verlegt, was dazu führen kann, dass Vibrationen entstehen, die zu Rissen im Schlauch führen können. Dies kann die Bremswirkung beeinträchtigen und das Unfallrisiko erhöhen." Um das Problem zu beheben, muss der betroffene Unterdruckschlauch durch ein optimiertes Bauteil ausgetauscht und der Bremskraftverstärker überprüft werden. Die Rückrufaktion wird durch das KBA überwacht. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind der Behörde zurzeit nicht bekannt. Es gilt der Herstellerrückrufcode 61DT02.
Es ist nicht das erste Mal, das Pkw der südkoreanischen Automarke in diesem Jahr in die Werkstätten müssen. Im März wurden bereits über 100.000 Hyundai Kona Elektro zurückgerufen. Grund dafür war eine fehlerhafte Batterieüberwachungs-Software. Laut Mitteilung konnte die fehlerhafte Überwachungs-Software eine thermische Instabilität innerhalb der Hochvoltbatterie nicht rechtzeitig erkennen. Um das Problem zu beheben, musste die Software für das Batterie-Management-System aktualisiert werden.