Fehlerhafte Batterieüberwachungs-Software

Hyundai ruft den Kona Elektro wegen Brandgefahr zurück

Es ist nicht das erste Mal, dass Hyundais vollelektrisches SUV Probleme verursacht.  Foto: Hyundai

Wie aus einer Meldung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) unter der Referenznummer 16242R hervorgeht, muss der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai weltweit 104.011 Pkw des Modells Kona Elektro aus dem Produktionszeitraum 24.01.2018 bis 15.07.2023 zurückrufen. Allein in Deutschland sind 13.523 Fahrzeuge betroffen. Laut Mitteilung kann die fehlerhafte Batterieüberwachungs-Software eine thermische Instabilität innerhalb der Hochvoltbatterie nicht rechtzeitig erkennen. Dadurch bestehe eine erhöhte Brandgefahr. Um das Problem zu beheben, muss die Software für das Batterie-Management-System aktualisiert werden. Bekannte Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden liegen dem KBA zurzeit nicht vor, für Rückfragen gilt der Hersteller-Rückrufcode 61D004.

Es ist nicht der erste Rückruf des vollelektrischen SUV. Laut KBA-Referenznummer 10643 wurden zuletzt im Juli 2021 weltweit 30.696 Modelle des Hyundai Kona Elektro in die Werkstätten gerufen, 3.642 entfielen dabei auf Deutschland. Die betroffenen Fahrzeuge waren mit fehlerhaften HV-Batterien ausgestattet, die im Laufe der Zeit einen elektrischen Kurzschluss hätten verursachen können.

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