Dem Bundesministerium für Verkehr zufolge wird der QR-Code automatisch am Ende eines digitalen Zulassungsprozesses über die entsprechenden i-Kfz-Portale generiert. Mit dem Generieren eines QR-Codes soll die Nutzung des digitalen Fahrzeugscheins flexibler werden, insbesondere für Unternehmen, Handwerksbetriebe, Dienstleister und Fuhrparkbetreiber. Diese können nun auf einfache Weise digitale Fahrzeugscheine bei Neuzulassung in der App bereitstellen, ohne dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugang zu eID-Daten benötigen. Dies soll sowohl den Mehrfahrerbetrieb als auch interne Prozesse erleichtern.
„Der digitale Fahrzeugschein per QR-Code anstelle der eID-Daten eröffnet vor allem Unternehmen neue Möglichkeiten: Mehrere Fahrzeugscheine lassen sich so deutlich einfacher bei mehreren Fahrerinnen und Fahrern verwalten. Besonders freut mich auch, dass die App vollständig barrierefrei zertifiziert ist – ein wichtiger Schritt, um allen Menschen den Zugang zu wichtigen Mobilitätsdokumenten zu erleichtern“, so Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. „Die Anwendung des QR-Codes vereinfacht die Übertragung von Zulassungsdaten für Unternehmen und Fuhrparkbetreiber sowie alle Fahrzeughalterinnen und -halter, unkompliziert und ohne zentrale Personalausweisdaten. Die Nutzerfreundlichkeit wird dadurch erhöht und gleichzeitig stärken wir mit dieser barrierefreien Lösung die digitale Infrastruktur Deutschlands und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur modernen, nachhaltigen Mobilität für alle“, ergänzt Richard Damm, Präsident des Kraftfahrt-Bundesamtes.