Im Ersatzteilgeschäft für Pkw und Lkw ist die Inter Cars Capital Group im polnischen Aftermarket eine dominante Größe. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1990 in Warschau befindet sich Inter Cars auf einem dynamischen Wachstumskurs in Osteuropa. In Westeuropa ist die Präsenz noch überschaubar, die Ambitionen aber groß. Deutschland ist ein Schlüsselmarkt der Expansionsbestrebungen – und der volumenstärkste in Europa. Mit der Plattform Motointegrator.de betreibt die Inter-Cars-Tochter Cleverlog-Autoteile GmbH hierzulande bereits seit einigen Jahren ein B2C-Angebot, das B2B-Geschäft ist im Teilehandel allerdings der zentrale Wachstumstreiber. Das Inter-Cars-Management richtet seinen strategischen Fokus folglich auf die Vergrößerung der Reputation und Marktkraft in der Versorgung von Werkstätten und Teilehändlern. Besonders in den Kerndisziplinen Logistik, Verfügbarkeit, Pricing und Kundenservice sieht man sich gut aufgestellt.
Seine Logistikkompetenz hat Inter Cars durch die Unternehmungen in Mittel- und Osteuropa über Jahre geschärft. Der deutsche Aftermarket zählt zu den am härtesten umkämpften in Europa. Ohne ein Filial-Netzwerk aber ist die nächste Stufe nicht zu erklimmen. In Wuppertal ertönt nun am 9. Mai mit der Eröffnung eines Inter-Cars-Standortes der Startschuss einer neuen Entwicklungsphase. Wie aus Unternehmenskreisen zu hören ist, soll die Filiale in Wuppertal ein regionaler Knotenpunkt der Marktaktivitäten hierzulande werden. Die physische Präsenz im deutschen Markt soll es ermöglichen, Prozesse und Services auf die Bedürfnisse von Werkstätten in Deutschland anzupassen. Sortimentstiefe und wettbewerbsfähige Preise sind vom Start weg vorhanden. Der Aufbau eines Filialnetzwerkes dürfte der nächste logische Schritt im Wachstumsvorhaben von Inter Cars sein.