Motorradmesse

Intermot 2025 soll mehr junge Leute anziehen

intermot_24_013_079Die Intermot 2025 möchte mit neuen Konzepten interessanter für junge Motorrad-Fans werden.   Foto: Koelnmesse

Im Nachgang zur Intermot 2024 hatte der COO der Koelnmesse GmbH, Oliver Frese, ein klares Fazit inklusive Auftrag für die Zukunft formuliert: „Die diesjährige Ausgabe bildet ein Fundament, auf dem wir aufbauen werden. Natürlich gibt es auch noch Potenziale für die Weiterentwicklung – sei es durch zusätzliche Themenbereiche oder eine stärkere Präsenz im Zubehörsegment. Unser Ziel muss es sein, bis 2025 mindestens eine weitere Messehalle zu ergänzen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir hier ansetzen, um die Messe für alle Marktteilnehmer noch erfolgreicher zu gestalten.“ Ob es Ende diesen Jahres eine neue Halle bei der „Leitmesse der Motorradbranche“ geben wird, wurde noch nicht kommuniziert, allerdings sprechen die Verantwortlichen im Hinblick auf das neue Konzept von einem „dynamischen Neustart“ mit „klarem Fokus und innovativen Ansätzen“. Zusammengefasst wurde dies in dem Slogan „Intermot – die Messe. Motorrad neu erleben“. Man möchte sich als zentrale Plattform für den direkten Dialog zwischen Industrie, Handel, Fachpublikum und Community positionieren. Dies soll auch durch einen Schwerpunkt in Sachen „echte Erlebnisse, Community-Spirit und kreativen Austausch“ gelingen.

Alexander Wolff, Director der Intermot, stellt die frühe Zusage einiger großer Hersteller von Motorrädern (wie BMW Motorrad, Honda, Yamaha, Kawasaki und Royal Enfield) und Zubehör (unter anderem Bering, Nolan, Shark, Segura, Wilbers, SW-Motech und Wunderlich) als Zeichen der Industrie heraus, für die die Intermot ein wichtiger Termin im Messejahr darstellt: „Die starke Resonanz so früh im Jahr zeigt: Die Intermot ist zurück – und zwar mit voller Kraft. Köln als Messe-Hotspot bietet eben ein einzigartiges Umfeld mit enormer Reichweite über die Landesgrenzen hinaus.“

Ein Ziel der diesjährigen Intermot soll sein, verstärkt ein jüngeres Publikum anzusprechen und einen Fokus auf urbane Mobilität zu legen. Im Zentrum sollen dabei vor allem Menschen zwischen 18 und 30 Jahren stehen, die unter anderem 125ccm-Räder, Roller und zeitgemäße Mobilitätslösungen zu sehen bekommen. Darüber hinaus setzen die Macher, neben der Präsentation neuer Modelle und Innovationen der Aussteller, auf digitale Formate und die Zusammenarbeit mit Influencern und Content Creators, um die neuen Zielgruppen zu erreichen und den Austausch innerhalb der Szene zu fördern.

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