So zählen seit Jahresbeginn mit Rowe Mineralölwerk und Gates Industrial Europe zwei weitere etablierte Hersteller zum Partnerkreis der Initiative. Beide Unternehmen bringen ihre jeweilige Expertise in Schmierstofftechnologie sowie Antriebs- und Fluidtechnik in das Netzwerk ein. Damit unterstreicht die Initiative den Anspruch, freie Werkstätten entlang zentraler Reparatur- und Wartungsfelder mit hochwertigen Produkten und fundiertem Know-how zu unterstützen. Parallel dazu feiert mit VDO eine bekannte Marke ihr Comeback im freien Ersatzteilmarkt. Der Relaunch umfasst unter anderem Produkte aus den Bereichen Sensorik, Elektromobilität und Fahrzeugdaten. Hinter der Rückkehr steht der Zulieferer Aumovio, der aus dem ehemaligen Automotive-Geschäft der Continental AG hervorgegangen ist und VDO gezielt wieder im freien Markt positioniert. Für Werkstätten bedeutet dies eine Erweiterung des Angebots an Elektronik- und Mechatronikkomponenten in OE-Qualität.
Inhaltlich setzt die Initiative Qualität ist Mehrwert 2026 weiterhin auf ein breites Maßnahmenpaket. Digitale Werkstatt-Stammtische, das Videoformat „Werkstatt-Checker“, Backstage-Touren bei Teileherstellern sowie die Berufsschuloffensive werden fortgeführt und teils ausgebaut. Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung praxisnaher Inhalte zu neuen Antriebstechnologien, Elektromobilität und Ersatzteilqualität. Ergänzend wird das Online-Portal der Initiative weiterentwickelt und um zusätzliche Vorlagen, Schulungsangebote und Serviceinformationen ergänzt.
Auch die Präsenz auf Branchenevents soll ein zentraler Bestandteil der Strategie bleiben. Im September will sich Qualität ist Mehrwert auf der Automechanika in Frankfurt präsentieren und dort den direkten Dialog zwischen Herstellern, Werkstätten und Handel fördern. Geplant ist unter anderem ein Werkstatt-Stammtisch live vor Ort.