Das Kerngeschäft von Lanxess bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven und verbrauchernahen Schutzprodukten. Das Unternehmen hat im Jahr 2024 einen Umsatz von 6,4 Milliarden Euro erzielt. Die Geschäftszahlen für Jahr 2025 veröffentlicht Lanxess am 19. März.
Ein Update hat der Kölner Konzern zuletzt zur Envalior-Beteiligung kommuniziert. Advent HoldCo wird die von Lanxess im September 2025 angedienten gesamten Lanxess-Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen Envalior im Jahr 2026 nicht übernehmen. Es gelten somit die in der Ad-hoc-Meldung vom 23. September 2025 beschriebenen weiteren Andienungs- beziehungsweise Ankaufsrechte für die Lanxess-Anteile an Envalior in den Jahren 2027 und 2028. Der Konzern wolle weiterhin als „engagierter Joint-Venture-Partner die erwartete positive Entwicklung von Envalior mitgestalten". Als Treiber dieser Entwicklung sieht das Management die Erholung des Marktes, Synergieeffekte zwischen den beiden in das Joint Venture eingebrachten Unternehmen sowie eine Konsolidierung im direkten Wettbewerbsumfeld. Auch ohne die Einnahmen aus dem Verkauf des Envalior-Anteils in 2026 sei Lanxess langfristig solide finanziert. Der Konzern verfüge über einen starken Kassenbestand sowie ungezogene, fest zugesagte Kreditlinien im Umfang von über 1,35 Milliarden Euro, sodass die Rückzahlung der im Oktober 2026 fällig werdenden Anleihe gesichert sei.