„ACtronics bringt umfassende Kompetenz in einem hochspezialisierten und schnell wachsenden Bereich des Aftermarkets mit und stärkt damit unsere Fähigkeit, Kunden mit nachhaltigeren und kostengünstigeren Reparaturlösungen zu unterstützen. Da Fahrzeuge technologisch immer komplexer werden und die Kosten für Ersatzteile weiter steigen, wird die Fähigkeit, diese Systeme zu reparieren und wiederaufzuarbeiten, für Werkstätten und ihre Kunden immer wichtiger”, teilt Iwan Schmitz, Managing Director Remanufacturing bei LKQ Europe, zu der Übernahme mit. Künftig ergänzt ACtronics die Aktivitäten von LKQ Europe im Bereich der Kreislaufwirtschaft, zu denen neben einem eigenen Remanufacturing-Kanal mit LKQ Synetiq und LKQ Atracco auch zwei Unternehmen mit großer Expertise im Fahrzeugrecycling gehören. Die Sparte LKQ Electriq konzentriert sich ferner auf Reparaturlösungen für EV-Batterien.
ACtronics wiederum wurde 2005 gegründet und hat seinen Hauptsitz im niederländischen Almelo. Spezialisiert auf die Reparatur komplexer Fahrzeugelektronik deckt das Leistungsportfolio des Unternehmens unter anderem ABS-/ESP-Einheiten, Kombiinstrumente und Displays, Getriebesteuergeräte (Transmission Control Units, TCU), Motorsteuergeräte (Engine Control Units, ECU) und Karosseriesteuergeräte (Body Control Unity, BCU) sowie Spezialkomponenten für Elektrofahrzeuge ab. Mit diesen Lösungen beliefert ACtronics europaweit Werkstätten, Händler und sonstige Akteure des B2B-Aftermarkets. „Der Beitritt zu LKQ Europe ist für uns ein spannender nächster Schritt. Mit der Größe, dem Netzwerk und der Aftermarket-Expertise von LKQ verfügen wir über eine starke Plattform, um unser Wachstum zu beschleunigen, in neue Märkte zu expandieren und weiterhin in Forschung und Entwicklung zu investieren – insbesondere in aufstrebenden Bereichen wie der Hightech-Elektronik und EV-Komponenten”, so Niek Bragt, Geschäftsführer von ACtronics. „Gemeinsam können wir unsere Lösungen mehr Kunden zugänglich machen und unsere Position in einem sich rasch wandelnden Markt weiter stärken.“