Zum Einsatz kommen zwei Fahrzeuge mit unterschiedlichen Lastprofilen: Ein Puch in der „Dakar Classic“-Wertung, gesteuert von Maximilian Loder, dient der Erprobung von Traktion, Seitenführung und Verhalten bei niedrigem Luftdruck in wechselndem Terrain. Parallel begleitet ein VW Amarok als schwer beladenes Service- und Media-Fahrzeug das Team. Er stellt die Reifen vor Anforderungen wie Dauerhitze, hohe Zuladung und lange Tagesetappen – Belastungen, die klassische Tests nur begrenzt simulieren können.
Nach Unternehmensangaben steht die systematische Überführung der Rallye-Erfahrungen in die Produktentwicklung im Mittelpunkt. Faktoren wie Wärmeableitung, Karkassenstabilität und Verschleißverhalten sollen anhand der Echtzeitdaten bewertet werden. „Die Dakar verzeiht nichts. Genau deshalb sind wir hier“, sagt Marketingleiter Sebastian Boser. Mit dem Projekt positioniert delta4x4 die Marke Loder Tire im technisch anspruchsvollen Offroad-Segment und stellt klar, dass man die Reifen nicht als Zubehör, sondern als High-Performance-Produkt versteht.