Den Abschluss der Umwandlung bestätigten die Verantwortlichen im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der Geschäftsführung, der operativen Leitung sowie der beiden Eigentümerorganisationen, der gemeinnützigen Familie Rauch Stiftung (gFR) und der Familienstiftung Familie Rauch (FFR), im Showroom am Stammsitz Haldenwang. Anwesend waren unter anderem Geschäftsführer Dr. Peter Geigle, COO Stephan Waibel, CISO Jürgen Werner und CFO Tobias Ott. Von Stiftungsseite nahmen Vertreterinnen und Vertreter des gFR-Stiftungsrats, darunter Vorstand Stefan Keller und die Mitglieder Ulrike Schuster und Winfried Rauch, sowie von der FFR, vertreten durch Beate Weiser, Dr. Piotr Gromniak und Winfried Rauch, teil. Die gemeinsame Bestätigung der Umfirmierung markiert das Ende eines mehrjährigen Strukturprojekts, mit dem die Unternehmensgruppe ihre Governance- und Eigentümerstrukturen vereinheitlicht.
Andreas Zängerle, Stiftungsratsvorsitzender der Familienstiftung Familie Rauch erklärt: „Mit der Transformation in eine SE machen wir unser Selbstverständnis als Stiftungsunternehmen – langfristig, unabhängig, verantwortungsvoll – europaweit sichtbar. Sie ist der logische Schritt in unserer europäischen Ausrichtung und gibt uns einen einheitlichen Rechtsrahmen, auf dessen Basis wir unsere Handlungsfähigkeit über Ländergrenzen hinweg weiter stärken.“ Für das Tagesgeschäft würde das bedeuten, dass Entscheidungen schneller getroffen, Abstimmungen kürzer ausfallen und Abläufe werden effizienter würden, wie Maha-Geschäftsführer Dr. Peter Geigle, dessen Vertrag jüngst bis 2030 verlängert wurde, erläutert. „Das erleichtert Kooperationen mit internationalen Institutionen und Großkunden und schafft eine neue Grundlage für weiteres Wachstum. Gleichzeitig bleiben wir verwurzelt in Haldenwang – mit der Haltung, die Maha stark gemacht hat: verlässlich, praxisnah und in engem Austausch mit unseren Partnern auf allen Kontinenten.“
Die neue Rechtsform soll Maha künftig größere Flexibilität in internationalen Entscheidungsprozessen ermöglichen und die Zusammenarbeit zwischen operativer Führung und Stiftungsorganen klarer regeln. Das Unternehmen betont, dass die SE-Struktur sowohl den internationalen Aktivitäten als auch der langfristigen Ausrichtung als stiftungsgeführtes Familienunternehmen Rechnung trägt. Sie schafft eine einheitliche europäische Grundlage für Wachstum, Kooperationen und Beteiligungen.
Maha zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Prüf-, Mess- und Hebetechnik für Werkstätten, Prüfstellen und Fahrzeughersteller. Mit eigenen Produktionsstandorten in Deutschland und den USA sowie einem globalen Vertriebs- und Servicenetzwerk ist das Unternehmen in mehr als 150 Ländern vertreten. Rund 1.000 Mitarbeitende erwirtschaften einen Jahresumsatz von etwa 150 Millionen Euro. Zu den Kernprodukten gehören Achslast- und Leistungsprüfstände, Abgasmesstechnik, Hebebühnen und komplette Prüfstraßen, die international von Werkstätten, Prüfgesellschaften und technischen Diensten eingesetzt werden.