Bundessieger Max Sloot (Reifen-Wagner, Bamberg) repräsentiert dabei die Breite der Ausbildungsrealitäten im Gewerk. Der 22-Jährige schloss seine Ausbildung zum Reifen- und Vulkanisationstechniker mit Bestnote ab, gewann den Landesentscheid in Bayern und setzte sich schließlich auch im Bundesvergleich durch. Den zweiten Platz belegte der Thüringer Landessieger Collin Kocian vom Reifenservice Hofmann & Co. in Wutha-Farnroda, gefolgt von Elias Radermacher aus Kempenich, Jahrgangsbester in Rheinland-Pfalz.
„Sie alle haben mehr gewonnen als eine Auszeichnung“, betonte ZDH-Präsident Jörg Dittrich im Rahmen der Abschlussfeier am 5. Dezember. „Sie haben sich auf dem Weg zu Ihrem Sieg auch einigen Herausforderungen stellen müssen. Sie haben erlebt, dass Durchhaltevermögen und Leidenschaft zum Erfolg führen. Sie haben Freundschaften entwickelt und Verantwortung für sich, für andere, für ihr Gewerk übernommen. Von diesen Erfahrungen werden Sie ein Leben lang zehren!“ Die Ehrung fand im Rahmen der bundesweiten Bestenehrung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) in Frankfurt statt. Insgesamt wurden 292 Gesellinnen und Gesellen aus 130 Gewerken ausgezeichnet – ein Querschnitt über alle handwerklichen Berufsbilder hinweg. Im November waren schon die besten Nachwuchskräfte aus dem Karosserie- und Fahrzeugbauhandwerk ausgezeichnet worden.
Der BRV hob in seiner Würdigung der Bundessieger hervor, dass gut ausgebildete Fachkräfte eine zentrale Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit des Reifenhandwerks sind. Die erfolgreiche Teilnahme der drei Preisträger zeigt nach Ansicht des Verbands, dass das Gewerk weiterhin attraktive und anspruchsvolle Karrierewege bietet.