In Bad Kreuznach hat Michelin einen Gebäudekomplex bereits um 560 Quadratmeter erweitert. Und nun fand auch die Grundsteinlegung für eine neue Produktionshalle mit 1.800 Quadratmetern statt. „Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen in der Automobil- und Zuliefererbranche ist das von zentraler Bedeutung für unsere Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Werkdirektor Guilhem Vogel. Ziel der Investitionen sei es, den Anteil energieeffizienter Reifengenerationen mit stärker nachgefragten großen Dimensionen zu erhöhen, die Kosteneffizienz zu steigern und gleichzeitig den CO2-Ausstoß zu reduzieren.
Die Gebäudeerweiterung bietet Platz für zwei neue automatische Zwischenlager für Rohreifen der Größe bis 20 Zoll. Sobald sie installiert ist, wird ein älteres und kleineres Zwischenlager im vorderen Bereich der Halle abgebaut. Diese Maßnahmen sollen zu einem verbesserten Materialfluss und damit zu einer höheren Effizienz in der Produktion beitragen. Einen ähnlichen Effekt haben laut den Verantwortlichen vier bereits in Betrieb genommene Anlagen in der Reifenendprüfung. In dem Gebäude-Neubau, der bis Mitte 2026 fertiggestellt wird, entsteht eine hochmoderne Extrusionsanlage. Auf ihr fertigen die Bad Kreuznacher Teams voraussichtlich ab Mitte 2027 in einem neuartigen Verfahren komplexe Laufstreifen für künftige Reifengenerationen.