Der französische Reifenhersteller hat am Standort Bad Kreuznach sogar investiert und kürzlich eine neue Produktionshalle für eine moderne Extrusionsanlage eingeweiht. Im Jubiläumsjahr „60 Jahre Michelin in Bad Kreuznach" setzten die Verantwortlichen nun ein weiteres Signal der Zukunftssicherheit. Die lange Tradition und Bedeutung des Reifenwerks wurde in einem Festakt gewürdigt, zu dem Werkdirektor Guilhem Vogel über 130 Gäste begrüßte. Unter anderem waren der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Michael Ebling, der französische Generalkonsul Nicolas Bergeret, Landrätin Bettina Dickes und Oberbürgermeister Emanuel Letz Gratulanten. Aus den Michelin-Konzernzentralen nahmen Welt-Industriedirektor Thirapol Muengnao, die Leiterin der Industrie in Nord-Europa Silvia Mata Nestares, Business-Direktor für Pkw-Reifen Daniele Rossi und Markus Bast (Managing Direktor für die Region Deutschland, Schweiz, Österreich) teil.
„Unser Werk in Bad Kreuznach hat eine Tradition und eine Kultur, die uns zu etwas Besonderem machen. Heute transformieren wir unser Werk mit der Unterstützung unserer Zentrale. Aber Transformation gelingt nur mit den Menschen. 60 Jahre sind ein guter Moment, zurückzublicken. Aber vor allem sind sie ein guter Moment, nach vorn zu schauen. Mit Mut, Innovationsgeist und Verantwortung“, so Guilhem Vogel. Auch die Personalleiterin Dr. Heike Notzon und der Betriebsratsvorsitzende Thorsten Bayer hoben die Bedeutung der Mitarbeitenden hervor. Sie gäben nicht nur ihre Erfahrung weiter, sondern auch das Gefühl, dass alle zusammengehören und gemeinsam die Zukunft des Werks gestalten. Bayer betonte, Michelin sei zu einem wichtigen Arbeitgeber, zu einem Teil von Bad Kreuznach und zu einem Stück Heimat für Tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sogar für ganze Familien geworden.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner unterstrich per Videobotschaft die Verbundenheit des Michelin-Reifenwerks mit der Region: „Bei allen Veränderungen in der Reifentechnologie ist eines über sechs Jahrzehnte geblieben: Michelin und Bad Kreuznach gehören einfach zusammen. Auch für mich ganz persönlich: Wenn ich von der Autobahn komme, nach Bad Kreuznach hineinfahre und das Michelin-Männchen sehe, dann weiß ich, jetzt bin ich daheim.“ Die regionale Bindung bekräftigte auch Landrätin Dickes. Bei ihren Besuchen erlebe sie immer wieder: Von außen scheine das Werk gleich zu bleiben. Im Inneren dagegen erlebe sie die Leidenschaft für Veränderung und die Schaffenskraft der Mitarbeitenden. Für Oberbürgermeister Letz seien Stadt und Region ohne Michelin gar nicht mehr denkbar. Industriedirektor Muengnao erzählte, wie „Made in Germany“ schon in seiner Jugend ein Traum gewesen sei und die Michelin-Gruppe die Bedeutung mit hohen Investitionen unterstreiche. Standortbekräftigungen waren auch von weiteren Teilnehmenden aus den Michelin-Zentralen auf dem Podium zu vernehmen. Bad Kreuznach spiele eine Schlüsselrolle im europäischen „One Manufacturing Team“, Innovationen, operative Exzellenz und die Nähe zu den Kunden zeichneten Michelin und den rheinland-pfälzischen Standort aus.