Die aktuelle 11. Saison der Formel E ist zugleich die vorletzte, die mit der koreanischen Marke Hankook als Reifenlieferant über die Bühne geht. Ab 2026/2027 übernimmt Bridgestone die Ausstattung der Teams. Bei den Läufen 13 und 14 der aktuellen Saison mussten sich die Hankook-Gummis derweil noch einmal bei herausfordernden Bedingungen beweisen, gilt der Berlin E-Prix doch als eine der physisch anspruchsvollsten Stationen im Formel-E-Kalender. Dabei machten die Profile der überarbeiteten Serie Gen3 Evo iON Race eine durchaus gute Figur, wie DS-Penske-Pilot Maximilian Günther betonte: „Der Reifen gab mir die Konstanz, die ich in beiden Rennen brauchte - und diese Art von Vertrauen in einen Reifen ist zu diesem Zeitpunkt in der Meisterschaft entscheidend.”
Vor dem finalen Doppel-Rennen in London ist die wichtigste Entscheidung in der Meisterschaft allerdings schon gefallen. Oliver Rowland holte mit einem vierten Platz am Sonntag die benötigten Punkte, um trotz seines Ausfalls am Samstag vorzeitig als neuer Formel-E-Weltmeister festzustehen. Sein Heimspiel Ende Juli kann der Brite damit nun umso mehr genießen. „Es war eines der emotionalsten Wochenenden meiner Motorsportkarriere. Ich bin unglaublich stolz darauf, wie das Team nach dem Rennen zurückgekommen ist, um Oli zum Fahrertitel zu verhelfen”, so ein begeisterter Nissan-Teamchef Tommaso Volpe. „Es ist etwas ganz Besonderes, den Titel mit Oli zu gewinnen, der seine Formel-E-Karriere als Rookie in unserer ersten Saison begann – und heute sind wir gemeinsam Weltmeister. Jetzt feiern wir diesen Sieg und kämpfen in London weiter um die beiden verbleibenden Titel."