Das Reifen1+-Netzwerk des Reifengroßhändlers Interpneu zählt nach der jüngsten „Systemzahlenerhebung“ 691 Partnerbetriebe in Deutschland. In Österreich setzt sich seit dem Start Anfang 2025 die positive Entwicklung mit mittlerweile 43 Partnern über alle Bundesländer verteilt fort. „Besonders erfreulich ist, dass der Zuwachs an Partnern in allen vier Stufen, Basic, Premium, Premium+ und Nutzfahrzeuge erfolgte. Für uns bestätigt das die Attraktivität des Konzeptes. Gleichzeitig bleiben wir unserem Grundsatz treu, dass die Partnerschaft auf Gegenseitigkeit beruhen muss. Wir erheben keine Systemgebühren, haben aber dennoch die Erwartung, dass entsprechende Umsätze getätigt werden. So entscheiden wir regelmäßig darüber, welche Partner die Reifen1+-Philosophie weiter am Markt repräsentieren und welche auf einen regulären Kundenstatus bei Interpneu zurückgeführt werden. Einige finden leider auch keine Nachfolger und scheiden altersbedingt aus“, erläutert Systemleiter Andreas Burk die im Vergleich zum Jahresanfang etwas verringerte Gesamtanzahl an Partnern.
Für Burk spiegelt die Entwicklung dennoch den Trend zur Kooperation wider: „Unsere Partner erkennen den Mehrwert einer starken Gemeinschaft mit einem der leistungsstärksten Großhändler für Reifen, Räder und RDKS für alle Fahrzeugkategorien. Unsere Leistungsbausteine sind individuell zu konfigurieren. Der jeweilige Unternehmer bleibt dabei selbständig, entscheidet allein über sein Sortiment und Angebot. Parallel zu Reifen1+ greifen die Partner zum Beispiel weiterhin auf ihre bewährten Angebote der Teilehändler und Kfz-Service-Systeme zu, die sie lokal beliefern. Auf diese Weise konnten wir in den letzten sechs Monaten 41 neue Partner in Deutschland und Österreich für uns begeistern. Das ist in dem aktuell herausfordernden Marktumfeld ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit von Reifen1+.“ Partner-Werkstätten will man beim Karlsruher Reifengroßhändler im Wettbewerb durch systematisch organisierte Kompetenz rund um das Geschäftsfeld Reifenservice stärken. Dazu gehören unter anderem für die in der höchsten Konzeptstufe agierenden Partner die Direktbelieferung durch die Industrie und der Ausbau der Teilnahme an Flottenabrechnungen. Beides will Interpneu auch in Österreich weiter vorantreiben.
Im Rahmen der Partnertagung mit rund 460 Teilnehmern hatten die Verantwortlichen zu Beginn des Jahres in Leipzig besonders das Flottengeschäft sowie den Bereich E-Commerce als zentrales Handlungsfeld identifiziert. Im Netzwerk in Deutschland und Österreich sei qualitatives statt quantitatives Wachstum die Maxime. Für das zweite Halbjahr sehen die Karlsruher sich gut aufgestellt und wollen das Angebot an Leistungsbausteinen und unterstützenden Maßnahmen noch erweitern. Auch das Produktportfolio der Eigenmarke Platin, an Alurädern und RDKS-Lösungen werde ergänzt. Auf The Tire Cologne informierte die Interpneu-Spitze bereits über neue Ganzjahresreifen.